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„Schande über dich, Juve“ Spitzenklub verhöhnt – Trainer Allegri schämt sich nach Peinlich-Pleiten

Massimiliano Allegri trainiert Juventus Turin gegen Hellas Verona.

Massimiliano Allegri bei der Juventuns-Pleite bei Hellas Verona am Samstag (30. Oktober 2021)

Juventus Turin findet in der Serie A nicht in die Spur. Die italienische Presse geht mit dem Team von Massimiliano Allegri hart ins Gericht.

Turin. Nach einer Woche mit zwei peinlichen Pleiten reagiert Trainer Massimiliano Allegri (54) bei Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin und zieht die Zügel an – er schottet sich mit seiner Mannschaft in einem Trainingslager ab.

Das Team soll sich mit vollem Fokus auf das Champions-League-Spiel gegen Zenit St. Petersburg am Dienstag (2. November 2021, 21 Uhr) und das Ligaspiel gegen die AC Florenz am Samstag (6. November, 18 Uhr) vorbereiten.

Allegri traf die Entscheidung nach dem 1:2 am Samstag bei Hellas Verona. Am Mittwoch hatte die „Alte Dame“ zu Hause gegen Sassuolo Calcio verloren (1:2). Mit vier Niederlagen in elf Spielen ist Juventus nur Tabellenneunter.

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Starstürmer Paulo Dybala (27) machte den Teamkollegen und Fans Mut. „Ich weiß, dass Worte nicht ausreichen, aber wir müssen wieder aufstehen und alle zusammenhalten, um die Situation zu ändern. Forza Juve!“, twitterte der Argentinier.

Massimiliano Allegri: „Wir müssen uns schämen“

„Wir müssen uns schämen. Wir dachten, wir wären besser als unsere Gegner, aber im Moment sind wir es nicht“, sagte Allegri.

Die italienische Presse übt heftige Kritik, verhöhnt den stolzen Klub. „Schande über dich, Juve! Eine Horrorsaison, die ausgerechnet an Halloween einen neuen Tiefpunkt erreicht hat“, schreibt etwa Tuttosport. Die Gazzetta dello Sport geht Allegri an, nennt ihn „die Katastrophe Max“ und schreibt von einem „Albtraum“,  die Turiner seien „identitäts- und ideenlos“.

Bereits vergangene Saison war Juve mit Ex-Profi Andrea Pirlo (42) an der Seitenlinie und Superstar Cristiano Ronaldo (36, inzwischen Manchester United) auf dem Platz hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben, hatte als Vierter nur mit Ach und Krach die Champions League erreicht.

Mit Trainer-Rückkehrer Allegri (schon 2014 bis 2019 bei Juventus) wollten die Turiner wieder ins Meisterschaftsrennen eingreifen. Spitzenreiter SSC Neapel hat mit 31 Punkten aber schon mehr als doppelt so viele Zähler wie Juve (15) gesammelt. (sid/mze)

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