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Halbzeit-Shows bald auch im Fußball? IFAB berät über 25-Minuten-Pausen

Die Halbzeit-Show des Super Bowls am 3. Februar 2019 in Atlanta.

Bald womöglich auch in der Bundesliga: Eine Halbzeit-Show wie beim Super Bowl am 3. Februar 2019 in Atlanta.

Wenn es nach dem CONMEBOL-Chef geht, könnte es bald mehr Halbzeit-Shows im Fußball geben. Damit diese aber in Zukunft hochwertiger werden, bittet Alejandro Dominguez um eine Verlängerung der Pausen auf 25 Minuten.

Zürich. Ein Fußballspiel läuft immer gleich ab: Nach 45 Minuten Spielzeit (plus eventueller Nachspielzeit) wird die Partie durch eine 15-minütige Halbzeitpause unterbrochen. Danach gibt es weitere 45 Minuten zu sehen. Doch genau das könnte sich demnächst wohl ändern. Aktuell gibt es Überlegungen, die Dauer der Pause auf 25 Minuten zu erhöhen.

Am Mittwoch (27. Oktober) soll der International Football Association Board (kurz IFAB) unter anderem über diese Thematik sprechen. Aufgekommen ist die Idee durch CONMEBOL-Chef Alejandro Dominguez (49), der FIFA-Präsident Gianni Infantino (51) in einem Brief um eine Verlängerung der Halbzeit gebeten hat.

Längere Halbzeit? IFAB berät über Änderung

Anlass für die Nachricht des ehemaligen argentinischen Profis ist das anstehende Finale der Copa Libertadores Ende November in Montevideo. Im südamerikanischen Champions-League-Finale zwischen Palmeiras São Paulo und Flamengo Rio de Janeiro möchte der Verbands-Chef eine aufwendige Halbzeit-Show inszenieren. Damit dies gelingt, bittet Dominguez um eine Verlängerung der Pause auf 25 Minuten.

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Ganz nach dem Beispiel des Super Bowl im American Football in den USA glaubt der CONMEBOL-Boss daran, dass die Show eine höhere Einschaltquote nach sich ziehen könnte. Scheinbar beschränkt sich der Vorschlag aber nur auf Endspiele und hätte somit keinen Einfluss auf den Liga-Alltag.

Mit seinem Vorschlag könnte Dominguez offene Türen einrennen. Die FIFA hatte bereits vor zwölf Jahren versucht, die Spielpause auf 20 Minuten zu erhöhen, scheiterte aber mit ihrem Vorhaben, da es als kommerzieller Schritt aufgefasst wurde. 

Sogar in Deutschland gab es vor nicht allzu langer Zeit Bemühungen um hochwertigere Halbzeit-Shows. 2017 wurde ein erster zarter Versuch beim DFB-Pokalfinale jedoch zum Fiasko für den Verband, als Atemlos-Sängerin Helene Fischer (37) im Berliner Olympiastadion konsequent ausgepfiffen wurde. (job)

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