„Der heißeste Scheiß in Europa“ Glasner-Abgang? Frankfurt-Boss bleibt völlig gelassen

Oliver Glasner hält die Europa-League-Trophäe nach oben.

Oliver Glasner (Mitte mit Pokal) gewann mit Eintracht Frankfurt am 18. Mai 2022 die Europa League.

Eintracht Frankfurt und Oliver Glasner, das passte in der abgelaufenen Saison und mündete im Europa-League-Titel. Angst, dass der Österreicher die Adler vorzeitig verlassen könnte, hat die SGE aber nicht.

Für Oliver Glasner (47) hätte der Wechsel vom VfL Wolfsburg zu Eintracht Frankfurt kaum besser laufen können.

Während die Wölfe zwar in der Champions League spielten, dort aber bereits nach der Gruppenphase Schluss war, gewann er mit den „Euro-Adlern“ auf Anhieb die Europa League! Und Erfolg weckt bekanntlich Begehrlichkeiten...

Axel Hellmann: „Eintracht Frankfurt ist zurzeit der heißeste Scheiß in Europa“

Doch Axel Hellmann (50), Vorstandssprecher bei Eintracht Frankfurt, hat keine Angst vor einem möglichen Glasner-Abgang. Auch nicht, wenn ein echtes Schwergewicht anklopfen würde.

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„Angst habe ich überhaupt nicht“, sagte der 50-Jährige der „Bild“ und begründete seine Gelassenheit wie folgt: „Eintracht Frankfurt ist zurzeit – und Entschuldigung, wenn ich das so salopp sage – der heißeste Scheiß in Europa! Und wir waren schon vorher attraktiv, denn bei uns kannst du als Trainer echt gut arbeiten.“

Er glaube selbst bei Interesse von absoluten Spitzenklubs nicht daran, dass es in naher Zukunft einen Abgang Glasners geben werde.

Eintracht Frankfurt: Oliver Glasner hat noch Vertrag bis 2024

Es werde aber schon „ein Stück weit davon abhängen, was ihn reizt und was er will. Falls er irgendwann mal geht, ist es seine Entscheidung“, erklärte Hellmann. Loswerden wolle der Verein den bis 2024 vertraglich gebundenen Coach keinesfalls.

„Er arbeitet absolut akribisch, präzise, und auch seine Philosophie im Umgang mit Spielern und ihren Fehlern ist sehr, sehr gut“, sagte der Vorstandssprecher.

Glasner spüre, „dass es nicht nur auf den sportlichen Bereich ankommt und auf die Mannschaft, sondern dass das getragen werden muss von einer richtig breiten Begeisterung aller Mitarbeiter im Verein, der Fans, des Umfelds. Das gibt ihm, aus meiner Sicht, eine ganz besondere Größe.“ (sid/tsc)

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