Frauen-Bundesliga Rekordkulisse bei Spitzenspiel? „Das ist eine Folge der EM“

Die Frauen des VfL Wolfsburg klatschen sich nach einem Tor ab.

Die Frauen des VfL Wolfsburg bei der Partie gegen SKN St. Pölten am Donnerstag (20. Oktober 2022) in der Champions League.

Die erfolgreiche EM der deutschen Frauen-Nationalmannschaft hat Wirkung in der Bundesliga gezeigt. Beim Spitzenspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern wird eine Rekordkulisse am Sonntag erwartet.

Der Hype um die EM-Heldinnen lebt, das Stelldichein von Alexandra Popp (31), Lina Magull (28) und Co. lockt in der Frauen-Bundesliga die nächste Rekordkulisse an. Das Gipfeltreffen zwischen dem nimmersatten Titelverteidiger VfL Wolfsburg und den „heißen“ Jägerinnen von Bayern München in der VW-Arena sorgt auf jeden Fall für eine Vereinsbestmarke.

„Ich freue mich auf 18.000, 20.000 Zuschauer, auf eine tolle Kulisse für das Topspiel“, sagte VfL-Trainer Tommy Stroot vor dem Kräftemessen der deutschen Branchenführer am Sonntag (14.00 Uhr/MagentaSport, BR und NDR). Wolfsburgs acht Jahre alter Bestwert für ein Liga-Heimspiel von 12.464 Fans am Elsterweg wird beim Umzug in die Heimstätte der VfL-Männer pulverisiert.

Frauen-Bundesliga: Rekordkulisse bei Wolfsburg gegen Bayern erwartet

„Das ist eine Folge der EM“, sagte Wolfsburgs sportlicher Leiter Ralf Kellermann (54) - schließlich sind mehr als ein Dutzend deutsche Nationalspielerinnen auf dem Rasen zu bewundern. Und für die steht im Titelrennen schon am 5. Spieltag viel auf dem Spiel.

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Alles spricht dafür, dass die beiden Meister der vergangenen zehn Jahre auch diesmal die Schale unter sich ausmachen. „Die Mädels sind heiß, wir haben Bock“, versicherte Linda Dallmann (28), die mit München durch das Remis bei Eintracht Frankfurt (0:0) im Eröffnungsspiel vor der Liga-Rekordkulisse von 23.200 Fans mit zwei Punkten hinter dem makellosen Tabellenführer liegt.

Beide Klubs holten sich unter der Woche beim Start in die Champions League Selbstvertrauen. München zeigte sich beim 2:1 gegen den FC Rosengard unter dem neuen Coach Alexander Straus noch auf der Suche nach Effizienz, Wolfsburg konnte beim 4:0 gegen SKN St. Pölten Körner sparen.

Der Blick in die Statistik dürfte den Wölfinnen Mut machen. Seit fünf Partien ist der VfL im Duell mit den Bayern ungeschlagen, beim vergangenen Heimspiel gelang gar ein 6:0. So klare Verhältnisse erwartet Nationaltorhüterin Merle Frohms (27) dieses Mal aber nicht.

„Ich denke, dass wir fußballerisch ein Spiel auf höchstem Niveau sehen werden“, sagte die VfL-Keeperin. Auf der gegnerischen Seite gibt sich Bayern-Trainer Alexander Straus (47) nach vier Spielen ohne Gegentor selbstbewusst: „Es werden sich mehr Räume und Möglichkeiten für uns ergeben als gegen Gegner, die gegen uns oft sehr defensiv agieren. Das müssen wir nutzen.“ (SID)

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