Als neuer Coach von Frankreich sorgt Zinédine Zidane für mächtig Gesprächsstoff! Vier bisher unbekannte Spieler könnten schon bald für Furore sorgen.
Einer stand beim FC auf der ListeFrankreich-Trainer Zidane plant Kader-Überraschungen

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Zinédine Zidane ist neuer Nationaltrainer Frankreichs.
Es knistert vor Spannung! Am kommenden Freitag wird Zinédine Zidane (54) seine allererste Mannschaftsaufstellung als Coach des französischen Nationalteams enthüllen. Und bereits im Vorfeld kochen die Spekulationen hoch.
Für die bevorstehenden Top-Spiele in der Nations League gegen die Türkei, Belgien sowie Italien hat die Fußball-Ikone anscheinend einige faustdicke Überraschungen geplant.
Diese vier Talente hat Zidane im Visier
Ganze vier Akteure, die bislang wohl niemand auf dem Schirm hatte, sollen sich laut übereinstimmenden Medienmeldungen auf der provisorischen Auswahl des Weltmeisters von 1998 befinden. Zidane beabsichtigt zwar keine komplette Revolution, will aber von Beginn an seine eigenen, neuen Impulse setzen. Das berichtet „sportbild.bild.de“.
An vorderster Front der potenziellen Neulinge: Rennes-Angreifer Esteban Lepaul (26). Mit 21 Toren sicherte er sich die Torjägerkrone der letzten Ligue-1-Saison und knüpft mit drei Treffern in den ersten drei Partien nahtlos daran an. Auch Pablo Pagis (23), der im Sommer zum Paris FC ging und zuvor immer wieder als Kandidat beim 1. FC Köln galt, kann sich nach einer beeindruckenden Vorlage beim 3:2-Sieg über Marseille Hoffnungen auf eine Berufung machen.
Für weiteres Aufsehen könnten Ismaëlo Ganiou (21) und Andy Diouf (23) sorgen. Der Verteidiger Ganiou ist bei Lens binnen weniger Monate zu einer zentralen Figur gereift und entschied sich kürzlich für Frankreich anstelle von Burkina Faso.
Besonders interessant ist die Personalie Diouf: Bei Inter Mailand wurde er erfolgreich zum rechten Flügelverteidiger umgeschult und blüht dort sichtlich auf – zwei Torvorlagen in den ersten beiden Serie-A-Partien sowie ein überragender Auftritt in der Champions League gegen Real Madrid sollen Zidane beeindruckt haben.
Ob es am Ende wirklich alle vier Talente in den finalen Kader schaffen, wird sich am Freitag herausstellen. Eines scheint jedoch schon gewiss: Zidane möchte nicht allein auf die bewährten Superstars bauen, sondern der Équipe Tricolore eine Frischzellenkur verpassen.
Seine erste Berufung könnte somit ein starkes Zeichen für die künftige Ausrichtung des französischen Fußballs setzen und den internen Wettbewerb deutlich beleben. (red)
