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Fahnenmeer in der ArenaSo bewegend wird Fortunas Abschied von Aleksandar Spengler (†72)

Die Fans von Fortuna Düsseldorf zeigen beim Spiel in Wiesbaden ein Banner für den verstorbenen Mannschaftsbetreuer Aleksandar Spengler.

Bewegende Botschaft: Die Fans von Fortuna Düsseldorf gedenken dem verstorbenen Mannschaftsbetreuer Aleksandar Spengler am 13. April 2024 beim Auswärtsspiel in Wiesbaden mit einem Banner.

Fortuna Düsseldorf trauert um Aleksandar Spengler. Beim Zweitliga-Heimspiel gegen Greuther Fürth wird sich der Verein nun vom langjährigen Mannschaftsbetreuer verabschieden.

von Anton Kostudis (kos)

Es war die traurige Nachricht, die bei allen Fortunen große Bestürzung ausgelöst hatte: Am Donnerstag (11. April 2024) ist der langjährige Düsseldorfer Mannschaftsbetreuer Aleksandar Spengler im Alter von 72 Jahren verstorben.

Die Klub-Legende, die mehr als zwei Jahrzehnte lang für den Verein tätig gewesen und 2018 nach dem Bundesliga-Aufstieg in den Ruhestand gegangen war, verstarb in der vergangenen Woche nach langer und schwerer Krankheit.

Fortuna Düsseldorf nimmt Abschied von Aleksandar Spengler

Schon beim vergangenen Auswärtsspiel bei Wehen Wiesbaden (2:0 am 13. April) hatten die Fortuna-Fans dem verstorbenen Mannschaftsbetreuer mit einem Banner gedacht. „Aleks, für dich färben wir den Himmel rot-weiß“, war auf dem Plakat zu lesen gewesen.

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Beim kommenden Zweitliga-Heimspiel am Samstag (20. April, 13 Uhr) gegen Greuther Fürth wird die Fortuna nun offiziell Abschied von der Vereinslegende nehmen. So hatte es sich Spenglers Familie gewünscht.

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Zehn Minuten vor dem Anpfiff wird Fortunas Aufsichtsratsboss Björn Borgerding (42) den verstorbenen Mannschaftsbetreuer in der Merkur-Spiel-Arena würdigen. Daniel Thiounes (49) Mannschaft wird gegen die Fürther dann mit Trauerflor auflaufen. Der Verein ruft die Fans auf, rechtzeitig ins Stadion zu kommen.

Die Fortuna wird auf den Sitzplätzen zudem 30.000 Fahnen auslegen. „Wenn das ganze Stadion aufsteht und rot-weiße Fahnen schwenkt, dann kommen mir die Tränen“, hatte Spengler einst gesagt. Am Samstag werden die Zuschauerinnen und Zuschauer die Arena nun noch einmal in ein Fahnenmeer verwandeln. Die Fortuna rechnet beim Heimspiel gegen Fürth mit mehr als 35.000 Fans, darunter etwa 800 Anhängerinnen und Anhänger aus Mittelfranken.

Spengler war seit 1988 Mitglied bei der Fortuna. Er arbeitete zunächst als Taxifahrer in Düsseldorf und war in seiner Freizeit als Schiedsrichter und Jugend-Coach am Flinger Broich tätig. Zwei Jahre später übernahm er den Job des Mannschaftsbetreuers, den er anschließend mehr als zwei Jahrzehnte lang ausübte.