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Nächste Nullnummer gegen MeppenFortunas Torkrise verschlimmert sich

Jorrit Hendrix ärgert sich über eine vergebene Chance.

Copyright: IMAGO/Beautiful Sports

Jorrit Hendrix hatte gegen den SV Meppen früh die Führung auf dem Fuß, traf allerdings nur den Pfosten.

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Bei der Heimpremiere von Jens Langeneke gab es für Fortuna Düsseldorf das nächste Unentschieden. Auch gegen den SV Meppen konnte die Mannschaft kein Tor erzielen.

Die nächste Nullnummer für Fortuna Düsseldorf! Auch bei der Heimpremiere von Trainer Jens Langeneke (49) gegen den SV Meppen kamen die Rot-Weißen nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Dabei gab es eigentlich Chancen zur Genüge. Doch die Kugel wollte einfach nicht ins Tor. Statt dem ersten Heimsieg unter dem neuen Coach gab es nur Pleiten, Pech und Pannen. Es war bereits das zweite 0:0 in dieser Saison und das vierte Spiel ohne einen eigenen Treffer.

Fortuna hat zweimal die Führung auf dem Fuß

Die unmissverständliche Botschaft der Fans war trotzdem klar: Vor dem Spiel sprach die aktive Fanszene Langeneke und Co-Trainer Adam Bodzek mit einem Banner die uneingeschränkte Unterstützung zu. Dabei merkte die Mannschaft offenbar, dass sie in der Bringschuld ist.

Die Rot-Weißen legten nämlich los wie die Feuerwehr und drückten die Gäste aus Meppen in die eigene Hälfte. Das gipfelte nach zehn Minuten in einer Chance, die die Führung hätte sein MÜSSEN. Der emsige Consbruch spielte die Kugel von der linken Außenbahn in den Rückraum. Aus rund zwölf Metern zog Kapitän Jorrit Hendrix vollkommen freistehend ab, setzte das Ding aber nur an den Innenpfosten. Den Abpraller konnte der überraschte Schleusener mit seinem Knie auch nicht im Kasten unterbringen.

Auch in der Folge spielten ausschließlich die Hausherren. Für Fortuna war das ein Spiel mit dem Feuer. Die Gäste aus Niedersachsen lauerten immer wieder auf Konter. Bevor die allerdings richtig gefährlich wurden, ging immer ein Fortune dazwischen.

Die erste Halbzeit endete deswegen so, wie sie begonnen hatte – mit einer Großchance, die eigentlich die Führung hätte sein müssen. Einen Freistoß aus rund 25 Metern von Wekesser konnte Meppen-Keeper Pünt noch entschärfen.

Dabei landete die Kugel allerdings genau vor den Füßen von Oberdorf – oder besser gesagt vor seinem Kopf. Kurz vor dem Kasten köpfte der Verteidiger den Nachschuss an Pünt vorbei, Sprekelmeyer kratzte das Ding aber in letzter Sekunde noch von der Linie.

Auch in der zweiten Halbzeit gute Chancen für Düsseldorf

Ein Umstand, der die Mannschaft schon die ganze Saison begleitet. Und so war es kein Wunder, dass sich die Rot-Weißen auch im zweiten Durchgang vor dem Tor schwertaten. Nach einem schönen Schlenzer von Gerezgiher setzte Consbruch den Abpraller nach 59 Minuten nur ans Außennetz.

Für die Gäste schien das der finale Weckruf gewesen zu sein. Anschließend nahm nämlich auch Meppen am Spiel teil. Erst setzte Ehlers die Kugel aus guter Position deutlich übers Tor, dann musste Lord gleich zwei kurz aufeinanderfolgende Schüsse von Deters und Nadj parieren.

Die Fortunen waren weiter stets bemüht, doch mit jedem Fehlpass und jeder misslungenen Aktion wurde es auch im Stadion unruhiger. Immer wieder gab es schlechte Absprachen oder falsche Laufwege. Die Flanken flogen im Minutentakt in den Sechzehner, nur verwerten konnte sie keiner.

Der traurige Höhepunkt kam dann in der Nachspielzeit: Nach seinem zweiten Foul sah Andreas Müller die Ampelkarte und musste frustriert vom Platz. Damit tritt die Fortuna tabellarisch weiter auf der Stelle und steht vorerst mit 16 Punkten auf dem 10. Platz. Die ernüchternde Bilanz: Nach dem 12. Spieltag hat die Mannschaft gerade einmal zwölf geschossene Tore.

Nach der Partie bilanzierte Langeneke: „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft eigentlich sehr zufrieden. Den einzigen Vorwurf, den ich ihr machen kann, ist, dass wir kein Tor geschossen haben. Man hat gemerkt, dass die Leichtigkeit noch nicht so da ist. Sonst geht so ein Schuss wie von Jorrit nicht an den Pfosten, sondern ins Tor. Wir müssen weiter daran arbeiten und das wird kein einfacher Weg, das wussten wir aber schon vorher.“