WM-Spiele im Feindesland? FIFA lehnt Irans Wunsch ab.
FIFA bleibt hartIran-Spiele werden trotz Krieg nicht aus den USA verlegt

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Die FIFA lehnte den Wunsch der Iraner ab.
Eine heikle Bitte, eine klare Abfuhr: Die iranische Fußball-Nationalmannschaft muss ihre Vorrundenspiele bei der WM wie geplant in den Vereinigten Staaten austragen. Der Wunsch, die Partien wegen des Krieges nach Mexiko zu verlegen, wurde vom Weltverband FIFA abgeschmettert.
Der Grund für die Absage sei der „enorme logistische Aufwand“, den eine solche Verlegung bedeuten würde, erklärte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum bei einem Pressetermin, wie die dpa berichtet. Der Iran wollte die Partien nicht in den Vereinigten Staaten austragen, da die USA das Land militärisch attackiert haben.
FIFA-Boss Infantino mit klarem Plan A
Schon im Vorfeld hatte sich die FIFA zurückhaltend geäußert. Präsident Gianni Infantino drängte jedoch darauf, dass der Iran teilnimmt, und machte seine Haltung unmissverständlich klar: „Wir wollen, dass Iran spielt, Iran wird bei der Weltmeisterschaft spielen. Es gibt keinen Plan B, C oder D - es gibt Plan A.“
Der Hintergrund des Konflikts ist ernst: Seit Februar griffen die Vereinigten Staaten und Israel den Iran an, woraufhin das Land mit Gegenschlägen reagierte. Die Vorstellung, ausgerechnet im Land des Kriegsgegners um den WM-Titel zu spielen, sorgte im Iran für großen Unmut.
Friedensgespräche während Waffenruhe
Ein überraschendes Detail in der angespannten Lage: Mit dem Start einer zweiwöchigen Waffenruhe soll es ab diesem Freitag in Islamabad, der Hauptstadt Pakistans, Gespräche zwischen dem Iran und den USA geben. Das Ziel: eine dauerhafte Friedenslösung.
Die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko wird unterdessen am 11. Juni im Azteken-Stadion in Mexiko-Stadt mit der Begegnung von Mexiko und Südafrika eröffnet. (red)
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