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Fünf Trainer in 2022, letzter Platz Trotz Malocher-Hoodie: Auch Reis kann Schalke-Absturz nicht stoppen

Schalkes Trainer Thomas Reis betritt das Stadion.

Thomas Reis trug am 30. Oktober 2022 bei seinem Debüt für den FC Schalke 04 einen Malocher-Pulli. Doch gegen den SC Freiburg gab es eine Niederlage.

Der FC Schalke 04 im freien Fall! Am Sonntag war beim Trainer-Debüt von Thomas Reis der SC Freiburg zu Gast. Schalke verlor und ist nun Letzter.

Zuletzt gewonnen hatte der FC Schalke 04 in der Bundesliga am 10. September 2022 beim 3:1 über den VfL Bochum (da war Thomas Reis noch Bochum-Coach). Es folgten Niederlagen gegen Dortmund, Augsburg, Leverkusen, Hoffenheim und Hertha. Und eine Trainerentlassung: Frank Kramer musste gehen.

In der letzten Woche saß Matthias Kreutzer für ein Spiel als Chef auf der Bank, am Sonntag, 30. Oktober 2022, übernahm dann Thomas Reis beim Heimspiel gegen den SC Freiburgs. Er ist alleine in diesem Jahr der fünfte Schalke-Trainer nach Dimitrios Grammozis, Mike Büskens, Kramer und Kreutzer.

FC Schalke: Thomas Reis verliert bei Debüt 0:2 gegen SC Freiburg

Ob er die Schalker aus dem Tabellenkeller holen kann? Reis gab sein Debüt als Schalke-Trainer im Malocher-Hoodie – auf seinem Kapuzenpulli stand „Kumpel und Malocher Club“. Doch Besserung war nicht zu sehen. Reis verlor zwei Spiele in Folge in der Veltins-Arena – vor sieben Wochen sein letztes mit dem VfL Bochum, jetzt sein Debüt mit den Gelsenkirchenern.

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Die Gäste mit 56 Prozent Ballbesitz und mehr als doppelt so vielen Torschüssen (9:3). Das Ergebnis: 2:0 für den SC Freiburg. Matchwinner war mit einem Doppelpack Vincenzo Grifo (45.+1 und 61./Elfmeter).

Und Schalke befindet sich im freien Fall – trotz neuem Coach im Malocher-Hoodie! Die Fans sind entsetzt: Pünktlich zu Halloween hat Königsblau die Rote Laterne.

„Da muss mit Sicherheit mehr kommen. Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken, aber es wird auf jeden Fall sehr schwer“, sagte Reis bei DAZN. Sebastian Polter meinte: „Der Trainer hat einen guten Input reingebracht. Wir müssen jetzt zuhören, was das Trainerteam von uns möchte. Jeder einzelne muss sich in die Pflicht nehmen. Die Saison ist noch lange, um Punkte zu sammeln. Nur irgendwann müssen wir anfangen.“

Auf Twitter gibt es schon reichlich Resignation der Schalker Anhängerinnen und Anhänger. „Kann man die Saison eigentlich freiwillig aufgeben?“, fragt ein Fan beim Blich auf die Tabelle. Dort haben die Gelsenkirchener nach zwölf Spielen sechs Pünktchen eingefahren.

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Ein Fan twittert: „Schaffen es unsere Spieler noch, sich Trikot und Hose selbstständig anzuziehen? Oder haben die das unter Kramer auch verlernt? Es ist ein Trauerspiel, Schalke04!“

Ein anderer Fan findet, dass der Trainerwechsel zum völlig falschen Zeitpunkt vorgenommen wurde: „Wäre Schalke clever gewesen, hätte man Reis in der Pause geholt... so kassiert er nun noch ein paar Niederlagen und keiner will ihn mehr in der Rückrunde sehen, weil alle merken, dass sich nichts ändert.“

Schalkes neuer Trainer setzte im Sturm auf Sebastian Polter und ließ Zweitliga-Rekordtorjäger Simon Terodde zunächst draußen. Polter hatte schon mit Reis in Bochum zusammengearbeitet. In der 56. Minute kam dann Terodde für Polter aufs Feld.

Insgesamt setzte der neue Coch auf drei neu Spieler in der Anfangsformation im Vergleich zur 1:2-Niederlage in der Vorwoche bei der Hertha. Florent Mollet und Kenan Karaman rückten auch in die Startelf. Gebrachthaben die Änderung nichts. Schalke befindet sich weiter im freien Fall.

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