Bereits Anfang Juli war Ghanas Nationaltrainer Carlos Queiroz zurückgetreten, machte dann aber doch weiter. Jetzt ist endgültig Schluss.
Trainer-Chaos endgültig perfektFC-Profi verliert Nationalcoach nach Blamage

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Carlos Queiroz betreute Ghana auch bei der WM 2026.
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Jetzt also doch: Der Portugiese Carlos Queiroz ist nicht länger Nationaltrainer Ghanas. Das gab der 73-Jährige am Donnerstag in einem gemeinsam mit dem ghanaischen Fußballverband (GFA) veröffentlichten Statement bekannt.
Nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Kolumbien hatte Queiroz zunächst Anfang Juli seinen Rücktritt erklärt, einen Monat später folgte dann mit der Wiedereinstellung die zwischenzeitliche Kehrtwende.
Carlos Queiroz: „Keine leichte Entscheidung“
Nachdem die „Black Stars“ mit Kapitän Gideon Mensah (28/1. FC Köln) in der Quali zum Afrika Cup mit zwei Pleiten gestartet waren, folgte die finale Rolle rückwärts.
„Es war keine leichte Entscheidung, aber beide Seiten waren sich einig, dass unter den gegenwärtigen Umständen die Beendigung unserer beruflichen Zusammenarbeit die angemessenste Lösung ist, da die Interessen Ghanas, der ‚Black Stars‘ und des ghanaischen Fußballs Vorrang vor allem anderen haben“, sagte Queiroz.
„Die notwendigen Voraussetzungen waren nicht vollständig gegeben, und unsere jüngsten Leistungen haben zu der Entscheidung beigetragen, dieses Abenteuer zu beenden“, schloss der Altmeister sein Statement.
Queiroz hatte sein Amt im April als Nachfolger des früheren Bundesligaprofis Otto Addo angetreten. Ghana war bereits seine achte Trainerstation bei einer Nationalmannschaft, im Sommer hatte der Ex-Trainer von Real Madrid zum fünften Mal an einer Weltmeisterschaft teilgenommen.
In sieben Spielen gelang Queiroz lediglich ein Sieg mit seiner Mannschaft, mit vier Punkten schaffte er es dennoch ins Sechzehntelfinale der WM 2026. Dort war gegen Kolumbien Schluss.
Am Dienstag blamierte sich Ghana nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung noch beim 2:4 in der Quali zum Afrika Cup gegen Gambia, droht das Turnier nun zum zweiten Mal in Folge zu verpassen. Ghana ist beim Afrika Cup mit neun Auftritten Rekordfinalteilnehmer, hatte das Turnier 2025 in Marokko allerdings verpasst. (sid/bc)

