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Nach Abramowitsch-Aus Kaufvertrag unterschrieben: Neuer Chelsea-Besitzer jetzt offiziell

Roman Abramowitsch mit zerknirschtem Gesichtsausdruck.

Roman Abramowitsch musste den FC Chelsea nach den Sanktionen gegen Russland und dessen Oligarchen verkaufen.

Nach den Sanktionen gegen den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch (55) hat der FC Chelsea nun einen Nachfolger gefunden. Ein milliardenschwerer US-Investor sicherte sich die Blues.

Der FC Chelsea ist bei der Suche nach einem neuen Investor fündig geworden. Dem aktuellen Besitzer Roman Abramowitsch (55) sind nach Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine Sanktionen auferlegt worden, wodurch unter anderem seine Konten eingefroren wurden.

Nach wochenlangen Verhandlungen wurde nun ein passender Käufer gefunden. Am Samstag machte der FC Chelsea die Übernahme durch ein Konsortium um US-Milliardär Todd Boehly offiziell.

Todd Boehly soll wohl der neue Besitzer des FC Chelsea werden.

Der milliardenschwere US-Investor Todd Boehly, hier am 14. April 2022 bei einem Spiel der L.A. Dodgers, in die er auch investiert hat.

Der Kaufpreis für den Premier-League-Club mit Trainer Thomas Tuchel (48) beträgt 2,5 Milliarden Pfund, rund 2,92 Milliarden Euro. Weitere 2 Milliarden Euro sollen für Investitionen bereitstehen.

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Todd Boehly neuer Besitzer des FC Chelsea

Zuvor war noch ein anderer Name noch ins Spiel gekommen. Ineos-Besitzer Sir Jim Ratcliffe (69) wollte ebenfalls noch ein stattliches Angebot für den Premier-League-Klub abgeben. Der reichste Mann Großbritanniens soll fünf Milliarden Euro geboten haben, die Offerte sei allerdings zu spät gekommen.

So fiel die Wahl auf die Investoren um Boehly. Der hat bereits eine Menge Erfahrung in der Sport-Welt vorzuweisen. Ihm gehören unter anderem Anteile des amerikanischen Baseball-Teams L.A. Dodgers sowie des Basketball-Teams L.A. Lakers. Zudem besitzt er mit Cloud-9 eine eigene E-Sport-Organisation und mit DraftKings ein Fantasy-Sport-Unternehmen.

Boehly besitzt bereits Anteile bei den L.A. Dodger und den L.A Lakers

Noch fehlt allerdings die Freigabe für den Deal: Demnach müssen nun die Premier League und die britische Regierung dem Verkauf des Champions-League-Siegers an die amerikanisch-schweizerische Gruppe zustimmen. Nötig ist das, weil das Vermögen des bisherigen Klub-Besitzers im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine eingefroren ist.

Die 2,5 Milliarden Pfund für den Kauf der Clubanteile werden auf ein gesperrtes britisches Bankkonto eingezahlt. Das Geld solle, wie von Abramowitsch angekündigt, zu „100 Prozent für wohltätige Zwecke“ gespendet werden, teilte Chelsea mit. Abramowitsch hatte zuletzt Spekulationen bestritten, wonach er vom Verkauf des FC Chelsea profitieren würde. Für die Überweisung der Erlöse ist eine Genehmigung der britischen Regierung erforderlich. (fr)

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