Joshua Kimmich erlebte im Sommer 2024 eine schwierige Zeit. Der Bayern-Star war drauf und dran, den FC Bayern zu verlassen. Wie konkret seine Abgangs-Gedanken wirklich waren, offenbarte er nun selbst.
„Das Finanzielle war krass“Kimmich-Hammer: So nah war er einem PSG-Wechsel

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Joshua Kimmich beim Spiel des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg.
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Das wäre wohl ein absoluter Transfer-Hammer gewesen! Im Sommer 2024 war Joshua Kimmich drauf und dran, München den Rücken zu kehren. Der Nationalspieler legt nun in der ZDF-Doku „Kapitän Kimmich“ offen, wie knapp sein Abgang wirklich war. Die Sendung ist ab dem 9. Juni verfügbar.
Auslöser für seine Überlegungen zu einem Wechsel war die Empfindung, von seinem Klub nicht genug Rückendeckung zu bekommen. „Der Support des Vereins war nicht so da, wie man sich das erhofft oder wünscht“, erläutert Kimmich in der Dokumentation.
Paris Saint-Germain lockte mit „sehr, sehr krassem“ Angebot
Er spürte, dass die Führungsetage des FC Bayern von einem Transfer nicht abgeneigt war. „Ich habe mich mit Max Eberl unterhalten. Der hat mir das dann auch noch mal bestätigt: ‚Wenn du weg möchtest, dann bist du zum Verkauf, dann ist das möglich.‘“, so Kimmich. Das berichtet „Sport1“.
Die Lage schien für Kimmich vor zwei Jahren derart eindeutig, dass er einen neuen Vertrag für fast ausgeschlossen erachtete. „Stand jetzt weiß ich nicht, was passieren sollte, dass ich hier verlängern würde“, äußerte er zu dieser Zeit. Sein unmissverständliches Fazit: „Ich will es nicht zu 100 Prozent ausschließen, aber zu 95 Prozent sehe ich es nicht kommen, dass ich hier verlängere.“
Es folgte ein zähes Ringen, in dessen Verlauf der FC Bayern seine Offerte zeitweise sogar einkassierte, bevor die Kehrtwende gelang. Der Mittelfeldakteur setzte im März 2025 seine Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier mit Laufzeit bis 2029. Beide Parteien hoben hervor, dass finanzielle Aspekte bei den Gesprächen keine Rolle spielten.
Zuvor warf aber noch ein weiterer Spitzenverein seinen Hut in den Ring und warb stark um den deutschen Nationalspieler: Paris Saint-Germain. Vor allem im Winter 2025 spitzte sich die Sache zu. „Mit Paris war ein Verein da, der sich sehr committet hat“, enthüllt Kimmich.
Er habe mit Sportdirektor Luís Campos sowie Coach Luis Enrique gesprochen und dabei das Gefühl bekommen, dass sie ihn mit aller Macht verpflichten wollten.
Seine Gattin Lina und er hatten sich sogar schon nach Schulen und Wohnvierteln in der französischen Hauptstadt umgesehen. Und die Offerte in finanzieller Hinsicht? „Das Finanzielle war krass. Wirklich. Sehr, sehr krass, muss ich sagen“, meint der 31-Jährige. Dies sollte für ihn jedoch nicht den Ausschlag geben.
Letztlich waren es jedoch andere Beweggründe, die für einen Verbleib in der bayerischen Landeshauptstadt sprachen. Insbesondere der neue Coach Vincent Kompany, der im Sommer 2024 das Ruder übernahm, hatte großen Einfluss.
„Ich hab noch nie ein so großes Vertrauen gespürt, wie jetzt“, berichtet Kimmich begeistert. Seine Familie mit vier Kindern war ebenfalls ein gewichtiger Punkt bei der Abwägung gegen einen Wohnortwechsel. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
