Schock nach Bayern-Versammlung Bombendrohung in München – Räumkommando rückt an

Präsident Herbert Hainer und Stellvertreter Dieter Mayer auf der Bühne bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern im Audi Dome, der später nach einer Bombendrohung geräumt werden musste.

Präsident Herbert Hainer und Stellvertreter Dieter Mayer am 15. Oktober 2022 auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern im Audi Dome, der später nach einer Bombendrohung geräumt werden musste.

Bombendrohung beim FC Bayern: Nach der Jahreshauptversammlung musste der Audi Dome geräumt werden. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an.

Riesen-Schock nach dem Abschluss der Jahreshauptversammlung beim FC Bayern München am späten Samstagabend (15. Oktober 2022). Rund eine halbe Stunde nach dem Ende der Veranstaltung herrschte gegen 23.15 Uhr plötzlich Aufruhr im zu weiten Teilen bereits geleerten Audi-Dome, der wegen einer „vagen Bombendrohung“ geräumt werden musste.

Das bestätigte Bayern-Mediendirektor Stefan Mennerich. Präsident Herbert Hainer (68) sagte der „Bild“: „Ich weiß, dass die Polizei alarmiert ist. Es kommt das USK, ein Räumkommando. Mehr weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht.“

FC Bayern: Bombendrohung nach Jahreshauptversammlung

Der 68-Jährige hatte kurz zuvor noch eine Pressekonferenz gegeben. Nach dieser hatten er und die noch anwesenden Journalisten den Audi Dome verlassen müssen. Auch alle noch anwesenden Mitglieder des deutschen Fußball-Rekordmeisters und sämtliche anderen Personen mussten das Gelände schnell verlassen.

Zuvor hatten die Münchner vor 1395 anwesenden Mitgliedern ihre Jahreshauptversammlung abgehalten, bei der Präsident Hainer für drei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt wurde.

Auch das Reizthema Katar kam ausführlich zur Sprache. Die Vereinsführung äußerte ihr Verständnis für Kritik von Fans und Mitgliedern an einem Sponsoring-Deal mit der staatlichen Fluggesellschaft Qatar Airways, der 2023 ausläuft und womöglich verlängert wird. Zu einem Eklat wie bei der abgebrochenen Versammlung im vergangenen Jahr kam es trotz intensiver Diskussionen nicht.

Am Münchner Westpark rückte nach der Bombendrohung am späten Abend die Polizei mit einem Großaufgebot an, ein Räumkommando nahm die Räumlichkeiten in der Heim-Stätte der Bayern-Basketballer unter die Lupe. Gefunden wurde dabei zunächst nichts Verdächtiges. Woher die Drohung kam, blieb am späten Samstagabend noch unklar.

Nach intensiver Suche – die Einsatzkräfte suchten auch die Parkplätze im Umfeld der Arena nach verdächtigen Gegenständen und Personen ab – gab es dann Entwarnung: Es wurde keine Bombe gefunden. Nach etwa zwei Stunden wurde der Audi-Dome wieder freigegeben. (bc/dpa)

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