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Barça stellt Klub-Legende vor Xavi bei erstem Trainer-Auftritt: „Hätte gerne Messi trainiert“

Vereinslegende Xavi ist beim FC Barcelona zurück und soll nach erfolgreichen Jahren als Spieler jetzt als Trainer das Ruder herumreißen. Bei seiner Vorstellung gab Xavi erste Einblicke in die kommenden Monate.

Barcelona. Inmitten der größten Krise seiner jüngeren Vergangenheit baut der FC Barcelona auf Vereinsikone Xavi (41), um wieder zurück in die Spur zu finden. Nach zähen Verhandlungen mit Katar-Klub Al-Sadd wurde der langjährige Barça-Profi am Montag (8. November 2021) als neuer Trainer vorgestellt.

Nach 767 Spielen auf dem Rasen für die Katalanen soll der Welt- und Europameister jetzt an der Seitenlinie eine neue Ära begründen – so wie es einst Pep Guardiola (50) schaffte, der seine ersten großen Schritte als Trainer ebenfalls beim FC Barcelona machte, für den er zuvor lange Jahre gespielt hatte.

Xavi freut sich über Vergleich mit Pep Guardiola bei Barça

„Dass ich mit Guardiola verglichen werde, ist ein Erfolg“, freute sich Xavi über den Vergleich, der mit einer Menge Vorschusslorbeeren verbunden wird. Immerhin ist die Aufgabe im Camp Nou deutlich fordernder als die gut zwei Jahre als Trainer in Katar – in denen der frühere Mittelfeld-Virtuose allerdings exzellente Referenzen und etliche Erfolge vorweisen kann.

Um die Erfolge aus dem Emirat zu wiederholen, benötigt Xavi vor allem drastische Leistungssteigerungen vieler teurer Stars im Kader, die zuletzt weit unter ihren Möglichkeiten gespielt hatten. „Alle fangen bei null an und ich zähle auf alle Spieler“, kündigte er an.

Xavi reckt bei seiner Vorstellung beim FC Barcelona den Daumen nach oben.

Xavi am 8. November 2021 bei seiner Vorstellung als neuer Trainer beim FC Barcelona

Den langjährigen Barça-Joker kann er allerdings nicht mehr ziehen: Lionel Messi (34), mit dem Xavi als Spieler 399 Mal auf dem Rasen stand, ist im Sommer weitergezogen, die Lücke ist nicht ansatzweise geschlossen worden. „Natürlich hätte es mir gefallen, Messi zu trainieren“, sagte Xavi auf Nachfrage zum Argentinier, ergänzte aber auch: „Genauso wie ich gerne (Samuel) Eto’o oder Ronaldinho trainiert hätte.“

Xavi übernimmt verunsichertes Team beim FC Barcelona

Zwei Wochen bleiben dem neuen Coach, um die verunsicherte Mannschaft langsam wieder in Form zu bringen, zum Start gibt es mit dem Heimspiel gegen Espanyol Barcelona dann gleich ein Stadtderby. Wie viel Potenzial grundsätzlich in der Mannschaft steckt und wie groß gleichzeitig die Probleme sind, zeigte der letzte Auftritt von Interimstrainer Sergi Barjuan (49).

Am Samstag gastierte er mit Barça bei Celta Vigo, durfte schon zur Halbzeit eine komfortable 3:0-Führung bejubeln. Doch einmal mehr brach die Mannschaft ein, verspielte die Führung in der Nachspielzeit und musste sich mit einem 3:3 und dem Verbleib auf Tabellenplatz neun begnügen.

Statt großer Sprünge denkt Xavi entsprechend zunächst in kleinen Schritten, Zauberfußball ist in der Barça-Krise selbst für die Personifizierung des schönen Spiels noch kein Thema: „Die erste Aufgabe wird es sein, einige Leitplanken für die Spieler festzulegen. Danach können wir über den Spielstil reden.“

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