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Brisanter Finanz-Trick Barça in Not: Wird Lewandowski-Einsatz zum Saisonstart verboten?

Robert Lewandowski bei seiner Vorstellung als Neuzugang des FC Barcelona mit Klub-Präsident Joan Laporta.

Robert Lewandowski am Freitag (5. August 2022) bei seiner Vorstellung als Neuzugang des FC Barcelona mit Klub-Präsident Joan Laporta.

Dem turbulenten Transfer-Sommer beim FC Barcelona folgt jetzt die Ungewissheit um die Finanzen des Klubs. Ein Veto der Liga könnte die Barça-Pläne für die Zugänge um Superstar Robert Lewandowski durchkreuzen. 

Das Wasser steht dem FC Barcelona schon länger bis zum Hals, doch weil der Klub in den vergangenen Wochen immer wilder mit kreativen Finanz-Geschäften jonglierte, setzten die Katalanen zuletzt gleich mehrere dicke Transfer-Ausrufezeichen.

Robert Lewandowski (33), Raphinha (25) und Jules Koundé (23) kamen für insgesamt rund 150 Millionen Euro Ablöse, hinzu kamen weitere ablösefreie Top-Verpflichtungen. Doch eine Woche vor dem Saisonstart in Spaniens La Liga droht ein Finanz-Trick Barça zum Verhängnis zu werden.


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FC Barcelona hilft sich mit eigenem Geld aus

Wie der spanische Radiosender „Cadena Cope“ berichtet, ist der Liga-Verband bei der Prüfung der aktuellen Klub-Zahlen auf eine Finanz-Spritze über 150 Millionen Euro gestolpert. Das frische Geld, das in die klammen Kassen des FC Barcelona fließen soll, stammt – vom FC Barcelona!

Als der Verein zuletzt Anteile seiner TV-Einnahmen für die kommenden 25 Jahre an das Unternehmen Sixth Street verkaufte, gründeten beide Parteien gemeinsam eine Gesellschaft, in die sich Barça selbst mit 150 Millionen Euro einkaufte. Durch die Zahlung kommt Barcelona ab dem 26. Jahr des Deals wieder in den vollen Besitz seiner eigenen Fernseh-Rechte.

Gegenüber der Liga rechnete Klub-Boss Joan Laporta (60) die Summe kurzerhand auf die von der Investmentfirma gezahlten 517 Millionen Euro auf – um Einnahmen von 667 Millionen Euro zu suggerieren.

Mehrere spanische Medien berichten inzwischen übereinstimmend, dass die Verbands-Funktionäre die 150 Millionen Euro allerdings nicht auf der Einnahmen-Seite akzeptieren – schließlich handelt es sich nicht um Geld, dass dem FC Barcelona von außen zufließt. Damit fehlen weiterhin für das nationale Financial Fairplay benötigte Einnahmen, um Neuzugänge wie Lewandowski für den Spielbetrieb registrieren zu können.

FC Barcelona braucht für Einschreibungen weitere Einnahmen

Mit insgesamt vier sogenannten Hebeln versucht der Klub sich derzeit das so dringend benötigte frische Kapital zu verschaffen. In drei Deals wurden bislang Anteile an TV-Rechten und der vereinseigenen Tochter-Gesellschaft „Barça Studios“ verkauft, von der weitere 24,5 Prozent kommende Woche für rund 100 Millionen Euro abgetreten werden sollen.

Damit ist klar: Die ohnehin schon hoffnungslos verschuldeten Katalanen versuchen alles, um in der Gegenwart wieder in die europäische Spitze vorzudringen. Dass die riskanten Deals Probleme für die Zukunft bedeuten können, wird dafür scheinbar schulterzuckend in Kauf genommen.

Selbst mit weiteren 100 Millionen Euro durch den Anteils-Verkauf bei „Barca Studios“ fehlen laut „Mundo Deportivo“ noch 20 bis 30 Millionen aus Transfer-Einnahmen oder freiwilligen Gehalts-Kürzungen bei Top-Verdienern. Fließen die nicht schon in der neuen Woche, können nicht alle Neuzugänge schon vor dem ersten Spiel gegen Rayo Vallecano kommenden Samstag (13. August, 21 Uhr/DAZN) eingeschrieben werden.  

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