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Barça-Boss knallhart Lewandowski klaut Teamkollege die Nummer – Klub droht das Finanz-Fiasko

Robert Lewandowski ist beim FC Barcelona vor knapp 60.000 begeisterten Fans vorgestellt worden. Mit der Wahl der neuen Rückennummer sorgte Barça gleich für Aufsehen.

Das lange Tauziehen um den Transfer zum FC Barcelona ist schon seit dem 19. Juli beendet, doch erst mit der offiziellen Vorstellung im Camp Nou ist Robert Lewandowski (33) am Freitag (5. August 2022) endgültig bei den Katalanen angekommen.

Statt direkt aus München in die Mittelmeer-Metropole ging es für den Torjäger direkt mal mit den Kollegen auf USA-Reise. Erst nach der Rückkehr fand nun am Nachmittag die ersehnte Präsentation vor 57.300 begeisterten Fans statt. Der neue Erfolgsgarant des finanziell stark angeschlagenen Top-Klubs übertraf damit ein erstes Mal alle Erwartungen.

FC Barcelona begeistert von Robert Lewandowskis Präsentation

Allerdings: Ob Lewandowski schon zum Liga-Start auflaufen kann, ist weiter in der Schwebe: Noch immer erlaubt der spanische Liga-Verband Medienberichten zufolge nicht die Einschreibung von Neuzugängen, bis zum ersten Spiel am 13. August muss Barça entsprechend weitere Einnahmen durch Spieler- oder Anteils-Verkäufe generieren. Laut Präsident Joan Laporta (60) alles bereits auf dem Weg – abgeschlossen sind die dringend benötigten Maßnahmen allerdings noch nicht.

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Die glanzvolle Lewandowski-Vorstellung war als kurze Flucht aus der komplizierten Lage, die den Verein schon in einer Woche bei ausbleibender Lewandowski-Registrierung zum weltweiten Gespött machen würde, daher eine willkommene Abwechslung. „Nicht mal die optimistischsten Sichtweisen kamen in die Nähe der Realität“, staunte das Hausblatt „Sport“ über den gigantischen Menschen-Strom, der sich in der Mittagshitze bei etwas über 30 Grad im Stadion versammelt hatte.

Mit rund 45.000 Fans hatte Barça eigentlich gerechnet – doch dass Lewandowski immer das Maximum herausholt, dürfte die Vereins-Verantwortlichen in ihrem harten Kampf um die Verpflichtung noch einmal bestätigt haben. „Robert ist ein Weltstar. Ein Weltstar, der mit unglaublicher Bescheidenheit zu uns gekommen ist“, hatte Trainer Xavi (42) schon kurz nach der Verpflichtung gejubelt.

Auf große Reden verzichtete der gefeierte Mann bei seiner Vorstellung wenig überraschend. Schon in München hatte er eher Tore als markige Worte für sich sprechen lassen – zumindest, bis er mit aller Macht auf den Abgang drängte. Im Camp Nou sagte er nach seiner Begrüßung auf Katalanisch nicht viel mehr als „ich bin sehr stolz, nun ein Spieler von Barça zu sein. Muchas gracias“.

FC Barcelona: Robert Lewandowski erhält Lieblings-Rückennummer

Die für Topstars bei ihrer Vorstellung fast schon obligatorischen Kunststückchen auf dem Stadion-Rasen spulte Robert Lewandowski souverän ab. Keine Spur von Nervosität wie etwa 2017 bei Ousmane Dembélé (25), der nach seinem ebenfalls nicht reibungslos abgelaufenen Barça-Wechsel vor lauter Aufregung selbst einfachste Tricks in den Sand gesetzt hatte.

Hier sehen Sie einige Szenen der Vorstellung im Video:

Dass Lewandowski bei aller hervorgehobenen Bescheidenheit nicht ohne Ansprüche nach Barcelona kommt, zeigt der Blick auf den Rücken. Dort prangt, wie beim FC Bayern, die Nummer 9 unter seinem Namen. Die gehörte in der vergangenen Saison noch Memphis Depay (28), doch weil der Königstransfer der vergangenen Spielzeit unter den Erwartungen geblieben war, muss er sich nun nicht nur auf dem Rasen seinem Thronfolger unterordnen.

Zwar wird der Niederländer derzeit ohnehin mit einem Auslands-Wechsel in Verbindung gebracht, doch selbst ein sicherer Verbleib hätte an der Entscheidung nichts geändert. „Es war eine Entscheidung des Vereins aus Publicity-Gründen und wir halten sie für angemessen“, begründete Klub-Boss Laporta seine Entscheidung knallhart und ohne Umschweife. Die Hoffnungen, dass Robert Lewandowski den gigantischen Erwartungen in seinen drei Vertrags-Jahren gerecht wird, sind am Freitag jedenfalls nicht gesunken.

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