Fahrverbot bis 2099Zweifacher Meister legt sich mit den Behörden an

Mauro Icardi noch bei einem Spiel für Paris Saint-Germain.

Copyright: IMAGO/ABACAPRESS

Mauro Icardi hat sich mit den Behörden angelegt.

Job-Flaute und jetzt das! Ein Video im Netz hat für Fußballer Mauro Icardi heftige Folgen.

Beruflich ist bei Mauro Icardi (33) gerade der Wurm drin. Der Angreifer sucht nach dem Ende bei Galatasaray Istanbul einen neuen Arbeitgeber.

Angeblich haben Teams wie Tottenham ein Auge auf ihn geworfen, doch jetzt macht er fernab vom Spielfeld mit einer Riesen-Story von sich reden. Die argentinischen Behörden in seinem Heimatland verpassten ihm ein extremes Fahrverbot – es läuft bis ins Jahr 2099!

Icardi wehrt sich im Netz

Ein Video auf Social Media war der Grund für diese harte Maßnahme. Man sieht darin seine Freundin China Suarez, die sich während der Fahrt ohne Gurt aus dem Fenster lehnt und den Oberkörper aus dem Wagen hängt.

Icardi saß dabei selbst am Lenkrad – anscheinend mit einer Fahrerlaubnis, deren Gültigkeit bereits im Mai 2019 endete. Das berichtet „Sportbild“.

Die Ämter handelten nach Sichtung der Clips umgehend. Das Verkehrsministerium in Buenos Aires teilte mit, die Aktion gefährde „ihre eigene körperliche Unversehrtheit, die der übrigen Fahrzeuginsassen und die von Dritten.“

Von Einsicht war beim früheren Stürmer von Inter Mailand und Paris Saint-Germain, der in Frankreich zweifacher Meister ist, aber keine Spur, er ging im Netz zum Gegenangriff über.

Voller Zorn postete Icardi: „Ich würde gerne wissen, wie Sie meinen italienischen Führerschein, der bis 2029 gültig ist, für ungültig erklären konnten. Es erscheint mir ziemlich seltsam, dass sich sogar das Verkehrsministerium mit mir beschäftigt.“ Und er fügte hinzu: „Kümmert euch lieber darum, die Straßen zu reparieren. (...) Macht eure Arbeit, anstatt nichts zu tun.“

Für seine Jobsuche ist dieser Vorfall sicher nicht förderlich. Damit er überhaupt einen neuen Führerschein beantragen darf, steht für den 33-Jährigen jetzt eine psychologische Begutachtung in Buenos Aires an. Dort wird geprüft, ob er grundsätzlich zum Fahren eines Autos geeignet ist. (red)