Zuerst der Triumph, danach der Tumult! Beim früheren BVB-Profi Nuri Sahin gehen in der Türkei die Gefühle durch, er musste sogar gebändigt werden.
Ex-BVB-Star wütet auf dem PlatzRiesen-Zoff um Nuri Sahin nach Abpfiff

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Nuri Sahin geriet nach dem Spiel mit Gegnertrainer Orhan Ak aneinander.
Die Lage spitzte sich am Sonntagabend nach dem 2:1-Sieg von Basaksehir gegen Gaziantep FK in der SüperLig der Türkei dramatisch zu. Im Zentrum der Auseinandersetzung: Der Trainer und ehemalige Dortmund-Star Nuri Sahin (38), der bereits im Laufe des Spiels mit seinem Gegenüber Orhan Ak (47) aneinandergeraten war.
Als die Partie vorbei war, machte Sahin seiner Wut Luft und wetterte vernehmlich gegen den Coach des Kontrahenten, weshalb ihn diverse Spieler und Offizielle bändigen mussten.
Sahin gibt sich wortkarg zum Eklat
Sein Gegenüber Ak verlor jedoch gänzlich die Fassung, war nicht zu stoppen und geriet mit Leuten aus dem Stab von Basaksehir aneinander. Sie hatten ihre liebe Mühe, ihn von Tätlichkeiten abzuhalten, was ihm einen Platzverweis und die drohende empfindliche Sperre bescherte. Das berichtet „sportbild.de“.
Bei der nachfolgenden Medienrunde hatten sich die Emotionen wieder ein wenig gelegt. Sahin bemühte sich, die Wogen zu glätten: „Was dort passiert ist, ist dort passiert und bleibt auch dort. Ich möchte auf solche Dinge eigentlich gar nicht weiter eingehen.“ Zusätzlich unterstrich er: „Ich verhalte mich niemals respektlos – wer mich kennt, weiß das.“ Zum Schluss sprach er dem Kontrahenten noch seine besten Wünsche aus und zeigte sich erfreut über die „sehr wichtigen drei Punkte“ für seine Mannschaft.
Auf dem Spielfeld waren die Gastgeber durch ein Tor von Eldor Shomurodov in der 8. Minute in Front gegangen. Serdar Dursun (66.) gelang zwar der temporäre Ausgleich, doch der Joker Umut Günes (81.) sicherte mit seinem Tor den 2:1-Endstand.
Für Basaksehir lief Wolfsburg-Leihgabe Andreas Skov Olsen von Beginn an auf, wohingegen Ex-FC-Angreifer Davie Selke nicht zum Aufgebot zählte.
Seit September 2025 hat Nuri Sahin das Traineramt bei Basaksehir inne und brachte den Verein in der vergangenen Spielzeit auf Rang fünf der Tabelle. Seiner Mannschaft blieb der Einzug in einen europäischen Wettbewerb allerdings verwehrt, da sie am finnischen Klub FC Inter Turku scheiterte.
Der frühere Mittelfeldakteur, welcher 274 offizielle Partien im Trikot von Borussia Dortmund bestritt, wirkte zudem zwischen Juli 2024 und Januar 2025 als Coach bei den Dortmundern. (red)
