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„Dieses Interview hier ist sch***e“Früherer Bundesliga-Profi lässt live im TV Dampf ab

Pablo Maffeo spricht mit einem DAZN-Reporter.

Copyright: Screenshot DAZN

Pablo Maffeo im TV-Interview bei DAZN am 7. November 2026.

Vor laufender Kamera rastet Pablo Maffeo beim Duell mit den Königlichen völlig aus. Eine Vereinsikone spottet prompt.

Geplant war bloß ein schneller Plausch während der Spielunterbrechung. Allerdings verspürte der früher Bundesliga-Profi Pablo Maffeo (29) keinerlei Bock auf diese Pflichtaufgabe.

Zur Pause lag der FC Valencia vor heimischer Kulisse bereits mit 0:2 gegen die Gäste von Real Madrid hinten. Genau in dieser angespannten Situation musste der ehemalige Stuttgarter (neun Spiele in der Saison 2018/2019) auf dem Rasen des Mestalla-Stadions bei DAZN-Journalist Sergio Quirante zum Gespräch antreten.

Pablo Maffeo schießt gegen Schiri und Interview

Das Gespräch geriet zur reinen Wutrede: Erst knöpfte sich der Profi den Unparteiischen vor, um anschließend direkt das TV-Format an sich abzuwatschen.

Kenner seiner Karriere sind von diesem Ausbruch wohl kaum überrascht. Schließlich gerät Maffeo keineswegs erstmals mit dem Hauptstadt-Klub heftig aneinander.

Bereits während seiner früheren Station bei RCD Mallorca krachte es regelmäßig zwischen ihm und den Madrilenen. Speziell mit Offensivstar Vinícius Júnior lieferte er sich damals zahlreiche feurige Gefechte auf dem Platz. Das berichtet „Sport1“.

Und auch beim VfB Stuttgart galt der damals als hoffnungsvolles Talent verpflichtete Spanier nicht als pflegeleicht, auch deshalb schaffte er trotz unbestrittener Qualitäten nicht den Durchbruch in der Bundesliga.

Ursprünglich wollte Reporter Quirante lediglich erfahren, woran es den Hausherren im ersten Durchgang gemangelt hatte. Doch anstelle einer sportlichen Einschätzung folgte eine heftige Verbal-Attacke.

„Ich habe überhaupt keine Lust auf dieses Interview. Dieses Interview hier ist Scheiße, es hat hier nichts zu suchen, wir spielen gerade ein Spiel. Gegen uns werden Fouls gepfiffen, die keine sind. Wir machen dieses Interview jetzt, frag, was du willst“, schimpfte der Defensivmann drauflos.

Das ließ sich der Journalist nicht zweimal sagen und hakte nach. Beim zweiten Anlauf formulierte Maffeo sein Anliegen konkreter: „Dass der Schiedsrichter gerechter ist, das ist alles. Vor dem ersten Tor war es kein Foul, und das beeinflusst uns. Natürlich kommen wir zu selten in den Strafraum, uns fehlt das Spiel, aber ich glaube, dass die Mannschaft gut dagegenhält.“

Er spielte damit auf jenen Moment an, welcher den Gästen den Weg zur Führung ebnete. Nachdem Kylian Mbappé durch ein Eingreifen von Maffeo ins Straucheln geraten war, gab der Referee nicht nur einen direkten Freistoß, sondern verwarnte den Abwehrakteur obendrein mit der Gelben Karte.

Sowohl der bestrafte Profi als auch der gesamte Anhang im Stadion von Valencia liefen gegen diese Entscheidung wütend Sturm. Zwar blieb Mbappés darauffolgender Schussversuch zunächst in der Abwehrmauer hängen, allerdings reagierte Federico Valverde am schnellsten und drückte den abprallenden Ball zur 1:0-Führung über die Linie.

Nach dem Spiel verriet der Reporter dann, dass Maffeo soeben noch einmal das Gespräch gesucht habe. „Er hat sich bei mir entschuldigt und mich gebeten, es nicht persönlich zu nehmen. Die Leute sollen wissen, dass Maffeo mir gesagt hat, dass der Frust nicht mir galt und durch die Emotionen im Spiel bedingt war.“

Ausgelassene Häme löste das Geschehen derweil bei einer echten Vereins-Ikone der Königlichen aus: Am 7. November äußerte sich Marcelo über die Plattform X sichtlich amüsiert zum Vorfall. „Was für einen Hass hat der Maffeo auf Madrid… meine Güte“, kommentierte der Brasilianer bestens gelaunt. (red)