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„Schande von Posen“Europapokal-Debakel für Schweizer Meister

Spielszene im Europapokalspiel Lech Posen - FC Thun.

Copyright: IMAGO/Newspix

Der FC Thun ist im Hinspiel der Playoffs zur Europa League bei Lech Posen unter die Räder gekommen.

Ein Abend zum Vergessen! Für den FC Thun endet das Hinspiel in den Europa-League-Playoffs in einer kompletten Blamage.

Die Hoffnung auf die Europa League ist für den FC Thun auf brutale Weise zerplatzt. Der Schweizer Meister erlebte bei Lech Posen im Playoff-Hinspiel ein Debakel und musste eine schmerzhafte 0:7-Niederlage einstecken.

In der Heimat sparten die Medien nicht mit Kritik am Sensations-Meister, der sich den Titel als Aufsteiger gesichert hatte. Der „Blick“ betitelte das Spiel vom Donnerstag (20. August 2026) als „Schande von Posen“.

FC Thun schon vor der Pause windelweich geprügelt

Dabei fing der Abend für das Team aus der Schweiz vielversprechend an: Bereits in der zweiten Spielminute ließ Marc Gutbub nach einem Eckball eine Top-Chance auf den Führungstreffer liegen. Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand erahnen, welches Unheil über die Berner Oberländer hereinbrechen würde.

Was sich danach abspielte, war eine Lehrstunde der übelsten Art. Das polnische Team nahm Thun förmlich auseinander, vor allem die Abwehr der Schweizer löste sich völlig auf. Und das, obwohl bei den Gastgebern der Kapitän und frühere Kölner Bundesliga-Stürmer Mikael Ishak (33) fehlte.

Nach einem regelrechten Angriffsfeuerwerk der Hausherren stand es zur Pause bereits unfassbar 5:0. Patrik Walemark (10. Minute), Allahyar Sayyad (20.) und nochmals Walemark (25.) schossen einen schnellen 3:0-Vorsprung heraus, ehe Mateusz Skrzypczak und Radoslaw Murawski das Ergebnis zur Halbzeit besiegelten. 

Auch nach dem Seitenwechsel hörte der Horror für Thun nicht auf. Die Partie war kaum wieder im Gange, da zappelte der Ball schon wieder im Netz: Mit einem abgefälschten Versuch machte Daniel Hakans kurz nach Wiederanpfiff das halbe Dutzend voll. Erst im Anschluss nahmen die Hausherren deutlich Tempo raus und die Begegnung plätscherte nur noch dahin.

In der 79. Minute dann der Schlusspunkt: Robert Gumny bezwang Thun-Keeper Niklas Steffen mit einem schicken Heber zum 7:0-Endstand. Nach diesem Schützenfest darf Posen schon mal für die Europa League planen, für Thun bleibt nur der Gang in die Conference League. (red)

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