„Nicht wiederzuerkennen“ Haaland-Rätsel bei Supercup-Pleite: Mega-Fehlschuss und Chancen-Wucher

Gebrauchter Tag beim Pflichtspiel-Debüt für Manchester City: Erling Haaland stand bei der Supercup-Niederlage gegen den FC Liverpool neben sich, ließ dazu eine dicke Chance fahrlässig liegen.

Fehlstart für Erling Haaland (22) bei Manchester City. Das erste Pflichtspiel nach dem Mega-Transfer für 60 Millionen Euro war für den Neuzugang von Borussia Dortmund am Samstag (30. Juli 2022) zweifellos eines seiner schlechtesten.

Mehrmals agierte der Norweger im Supercup gegen den FC Liverpool (1:3) unglücklich, zeigte sich von seiner Bestform noch weit entfernt und fremdelte mit der Rolle als Fixpunkt im Team von Trainer Pep Guardiola (51). Für Aufsehen sorgte besonders ein Mega-Fehlschuss des sonst so treffsicheren Sturm-Bullen.

Erling Haaland fügt sich mit Fehlschuss bei Manchester City ein

Zwar war in der siebten Minute der Nachspielzeit beim Stand von 1:3 gegen den FC Liverpool ohnehin schon alles verloren, dennoch verwandelte sich die vergebene „Hundertprozentige“ umgehend zum Netz-Hit, wurde bei Twitter schon in der ersten Stunde nach dem Spiel hunderttausendfach geklickt.

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Einen Abpraller nach dem Schuss von Phil Foden (22) hätte Haaland aus exakt fünf Metern mit seinem starken linken Fuß eigentlich nur noch über die Linie des am Boden liegenden Adrián (35) bringen müssen. Den wuchtigen Abschluss aufs nahezu freie Tor setzte er jedoch zu hoch an, traf nur die Oberkante der Latte und hielt sich anschließend entsetzt die Hände an den Kopf.

Hier sehen Sie den Fehlschuss von Erling Haaland im Video:

„Haaland nicht wiederzuerkennen“, schrieb die spanische „Marca“ mit Blick auf das „bittere Debüt“ bei den Skyblues. Die „Sun“ vermutete, dass Haaland seine City-Premiere „wegen all der negativen Gründe“ so schnell nicht vergessen werde. Die „Daily Mail“ bilanzierte einen „frustrierenden Nachmittag“ für Peps neuen Hoffnungsträger.

Darwin Núñez als Beispiel für Erling Haaland?

Wie schnell sich das Blatt wenden kann, zeigte ausgerechnet auf der Gegenseite Darwin Núñez (23). Der Uruguayer, den sich der FC Liverpool mit Bonus-Zahlungen bis zu 100 Millionen Euro hat kosten lassen, war der gefeierte Mann bei den Reds. Nachdem er bei der Entstehung des Elfmeter zum 2:1 beteiligt war, erzielte er in der Nachspielzeit das entscheidende 3:1 höchstselbst.

Wegen eines ähnlichen Fehlschusses wie bei Erling Haaland hatte Núñez in der Saisonvorbereitung noch allerlei verfrühten Spott bei Social Media über sich ergehen lassen müssen. Schon damals zeigte sich Jürgen Klopp (55) allerdings entspannt und verwies auf die wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten mit den neuen Kollegen – und behielt recht.

Auf die schnelle Wende setzt jetzt auch Haaland. Dem ehrgeizigen Norweger wäre ein Einstand wie damals beim BVB mit drei Toren in einer Halbzeit als Joker zwar lieber gewesen. In einer langen Saison mit Titel-Ambitionen in vier Wettbewerben dürften die Videos krachender Haaland-Treffer vereinzelte Fehlschuss-Clips in den sozialen Netzwerken schon bald wieder verdrängen. 

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