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„Wollte jemandem weh tun, ihn verletzen“ Wayne Rooney droht nach spätem Geständnis eine Strafe

Ex-Fußball-Star Wayne Rooney in Aktion.

Wayne Rooney am 11. Februar 2006 im Trikot von Manchester United.

Englands Ex-Nationalspieler Wayne Rooney droht nach einem Interview später Ärger: Der Trainer von Derby County gab zu, 2006 John Terry absichtlich verletzt zu haben.

Wayne Rooney (36) droht in der Premier League eine späte Strafe für ein Vergehen aus dem Jahr 2006. Denn in einem Interview mit der „Daily Mail“ gab er zu, damals zu unlauteren Mitteln gegriffen zu haben, um gegen den überlegenen FC Chelsea im Meisterkampf mit Manchester United eine Chance zu haben.

„Ich habe in meinem Leben immer die Plastikstollen mit den Metallspitzen getragen“, sagte Rooney. Doch als Manchester United im April 2006 bei Spitzenreiter Chelsea antrat, hatte er sich etwas anderes überlegt.

Wayne Rooney: „Ich wollte richtig reingehen.“

Rooney: „Mir war klar, dass sie das Spiel normalerweise gewinnen würden, sie hatten die bessere Mannschaft. Also habe ich mir die längsten Metallstollen genommen, die erlaubt waren. Ich wollte versuchen, jemandem weh zu tun, ihn zu verletzen. Die Stollen waren legal, aber wenn es zu einem Zweikampf kommt, wollte ich richtig reingehen und das habe ich dann auch getan.“

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Es erwischte Chelsea-Legende John Terry (41), der verließ das Stadion auf Krücken. „Ich habe ihm ein Loch in den Fuß getreten“, erinnert sich der damals 20-jährige Rooney. „Deswegen habe ich nach dem Spiel mein Trikot für ihn signiert – und es ihm ein paar Wochen danach geschickt und ihn darum gebeten, mir meinen Stollen zurückzugeben.“

Fußball-Verband fordert eine Stellungnahme von Rooney

Der englische Fußballverband FA hat Rooney, inzwischen Trainer bei Zweitligist Derby County, nun gebeten, eine Stellungnahme zu seinem späten Geständnis via „Daily Mail“ abzugeben. Ihm droht eine nachträgliche Strafe.

Wayne Rooney wird auf einer Trage vom Feld gebracht.

Wayne Rooney wird vom Feld getragen. Am Ende hatte er sich selbst verletzt und wird vom Feld getragen.

Das gab es schon einmal: Roy Keane wurde 2002 gesperrt, weil er zugab, Alf-Inge Haaland absichtlich verletzt zu haben. Allerdings war die Situation eine andere: Keane war noch aktiv, Haaland, Vater von BVB-Star Erling Haaland, musste seine Karriere wegen der Verletzung beenden.

Für Wayne Rooney rächte sich die Stollenwahl allerdings: Gegen Ende der Partie brach sich der ehemalige Nationalspieler den Mittelfuß und fiel monatelang aus. Und geholfen hatte die Aktion auch nicht, Chelsea gewann 3:0 und wurde am Ende Meister. (tsc)

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