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Freistoßtrick mit Zukunft? Als die Spieler anfangen zu tanzen, ist der Gegner völlig verwirrt

Der Kieler Lewis Holtby (l) schießt einen Freistoß in der Schlussphase des Spiels gegen Nürnberg.

Bei Freistößen wird immer mal wieder etwas neues ausprobiert. Hier liegt ein Nürnberger Spieler beim Zweitliga-Duell 1. FC Nürnberg gegen Holstein Kiel am 4. Dezember 2021 hinter der Mauer.

Vor dem Freistoß ein Tänzchen? Im japanischen Fußball hat das jetzt zu einem Erfolg geführt.

Freistoßtricks gibt es viele. Nicht alle sind erfolgreich. Im November 2014 etwa sorgte Nationalspieler Thomas Müller (32) beim Länderspiel gegen Algerien weltweit für Lacher. Bei einer Freistoßvariante stolperte er über den Ball, tat so als ob er stürzte und rannte dann Richtung Tor. Der Lupfer von Toni Kroos auf den Stürmer blieb in der Mauer hängen.

Jetzt sorgte Ende Dezember 2021 eine japanische Mannschaft für ein neues Spektakel. Die Fußballer der Takagawa Gakuen High School hatten einen Freistoß am Rand des Strafraums zugesprochen bekommen. Bevor der Schütze den Ball vors Tor brachte, tanzten fünf Spieler an der Strafraumgrenze Ringelreigen. Das Video ist hier auf Instagram zu sehen:

Freistoßtrick: Spieler tanzen im Kreis

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Wie kleine Kinder drehten sie sich im Kreis, verwirrten so die Gegner komplett. Als der Freistoß dann ausgeführt wurde, rannten sie Richtung Tor. Und tatsächlich: Ein Spieler köpfte den Ball ins Tor. Die gegnerische Mannschaft hatte komplett den Überblick verloren und hatte keinerlei Zuordnung. Am Ende gewann Gakuen auch dank des kuriosen Freistoßtricks mit 4:2.

Unter dem Posting der ARD-Sportschau witzeln die Fußball-Fans: „Thomas Müller Idee“. Oder: „Die Wiedergeburt des Schalker Kreisel.“ Ein Fan glaubt, dass er bei einer falschen Sportart gelandet sei: „Hat was von Let’s Dance.“ Ein anderer glaubt, dass solche Varianten durchaus ihre Berechtigung haben: „Versteh nicht, warum solche verwirrenden Varianten im Profi-Fußball auch nicht öfters ausprobiert werden.“

In diesem Jahr war in Deutschland schon der Zweitligist Karlsruher SC mutig. Am 20. Spieltag (7. Februar 2021) probierte der KSC gegen Jahn Regensburg eine ganz neue taktische Variante bei einem Eckball. Sechs Profis reihten sich an der Strafraumgrenze vor dem Eckenschützen auf, nur ein Spieler lauerte im Strafraum. Als der Eckball ausgeführt wurde, rannten sechs Spieler gleichzeitig in den Strafraum.

Der damalige Sky-Reporter Jörg Dahlmann (63) war begeistert: „Das ist einzigartig, soetwas habe ich in 30 Jahren Fußball noch nie gesehen. Eine völlig neue taktische Variante.“ Die Karlsruher selber verglichen ihre Taktik mit einem Spielzug beim Football und schrieben auf Twitter: „Wir haben Eckball - oder doch Onside Kick?! Ist schon Super Bowl? Ist auf jeden Fall eine gute Chance dabei herausgekommen.“ Ein Tor allerdings nicht.

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