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Demonstrationen wegen Fußballer-Denkmal Neue Ronaldo-Statue sorgt für Proteste

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo ist mit dem 1:1 von Manchester United bei Newcastle United sichtlich unzufrieden.

ManU-Superstar Cristiano Ronaldo (hier am 27. Dezember 2021 gegen Newcastle) hat eine neue Statue in Indien.

Cristiano Ronaldo hat in seiner langen Karriere keine guten Erfahrungen mit Denkmälern gemacht. Nun reiht sich die nächste Statue-Posse in Indien ein. Womöglich sogar ohne, dass der Star-Stürmer überhaupt davon weiß.

Eine Statue von Cristiano Ronaldo (36) hat in Indien eine Kontroverse ausgelöst. Eigentlich sollte sie die Liebe zum Fußball fördern und junge Menschen inspirieren, besser Fußball zu spielen, schrieb Michael Lobo (45), ein Minister des Bundesstaates Goa auf Twitter.

Doch stattdessen gab es einen Tag nach der Einweihung der mehr als 400 Kilogramm schweren Statue des portugiesischen Superstars Proteste mit schwarzen Flaggen vor Ort. Das berichtete die indische Nachrichtenagentur IANS am Mittwoch (29. Dezember 2021).

Die Protestierenden hätten kritisiert, dass nicht einheimische Fußballspieler geehrt würden. Außerdem sahen sie die Statue als Beleidigung an, weil Goa bis vor 60 Jahren eine portugiesische Kolonie war, die erst Jahre nach dem Ende der britischen Besetzung Indiens die Freiheit erlangte.

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Minister Lobo sagte, dass diese Leute einfach Fußball hassen würden. In Indien ist Kricket zwar mit Abstand der beliebteste Sport, Fußball genießt aber in einigen Gegenden wie auch in Goa mehr Beliebtheit. Die neue Statue des Fußball-Superstars soll „die Liebe zum Fußball stärken und junge Menschen inspirieren, den Fußball zu größeren Höhen zu führen“, so Michael Lobo, Minister für Wissenschaft und Technik, bei Twitter.

Das Land ist so auch trotz seiner Größe – mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohnern – schlechter im Fußball als viele andere Länder, sagte Lobo der indischen Presseagentur ANI. Die Statue habe rund 14.000 Euro gekostet und sei schon vor der Pandemie geplant gewesen.

Nicht die erste Kontroverse um Ronaldo-Statue

Für den portugiesischen Ausnahme-Fußballer ist es nicht die erste Denkmal-Kontroverse. Bereits zweimal wurden Abbildungen von Ronaldo zum absoluten Meme-Renner im Netz. Das wohl bekanntere Beispiel ist eine Büste des fünffachen Champions-League-Siegers am Flughafen Madeira Cristiano Ronaldo in Funchal. Im Jahr 2018 wurde dann schließlich die berüchtigte Abbildung des Europameisters von 2016 ausgetauscht. Ein Wechsel, der längst überfällig war, wenn man einen Blick auf die gruselige Erstversion wirft.

Etwas unbekannter, aber mindestens genauso lustig ist das 2,40 Meter hohe Bronze-Denkmal, das 2014 in Ronaldos Geburtsort Funchal, eingeweiht wurde. Zwar muss man zugeben, dass man zweifelsohne den portugiesischen Stürmer erkennt, doch ein Detail fiel wohl jedem ins Auge. Das Glied des fünffachen Ballon-d’Or-Gewinners hat scheinbar etwas zu viel Bronze abbekommen und strapaziert seine Hose im Intimbereich deutlich.

Insgesamt muss man also festhalten, dass die Kontroverse um seine Statue in Indien nicht vergleichbar ist mit seinen bisherigen Denkmal-Problemen. Ob Ronaldo überhaupt etwas von seinem indischen Abbild weiß, ist nicht bekannt. Erfreuen dürfte ihn die Diskussion aber sicherlich nicht. (job/dpa)

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