Trotz starkem Rangnick-Start Ronaldo bei Manchester United trotzig: „Bin nicht glücklich“

Cristiano Ronaldo klatscht mit Ralf Rangnick bei einer Auswechslung ab.

Cristiano Ronaldo (r.), hier mit Trainer Ralf Rangnick am 30. Dezember 2021 im Spiel von Manchester United gegen den FC Burnley, ist mit der bisherigen Saison nicht zufrieden.

Manchester United liegt dank Interimstrainer Ralf Rangnick wieder auf Kurs, doch Superstar Cristiano Ronaldo ist längst nicht zufrieden. „Ich bin nicht glücklich“, schrieb er bei Instagram über die bisherige Saison.

Der Rangnick-Effekt bei Manchester United kann sich sehen lassen: Zehn von zwölf möglichen Punkten holte Ralf Rangnick (63) seit seiner Berufung zum Interimstrainer, die Champions League ist plötzlich wieder greifbar.

Superstar Cristiano Ronaldo (36) reicht das aber längst nicht aus. Er zeigte sich mit Blick auf die bisherige Zeit seit seiner Rückkehr im Sommer kritisch und sieht sich mit seinen Teamkollegen in der Bringschuld.

Cristiano Ronaldo unzufrieden mit Ausbeute bei Manchester United

„Ich bin nicht glücklich mit dem, was wir bei Man United erreichen“, schrieb der Portugiese zum Jahreswechsel bei Instagram zu einem Foto von sich und seiner Familie. „Niemand von uns ist glücklich, da bin ich sicher.“

Immerhin ist die Mannschaft nach der Durststrecke von zwischenzeitlich nur einem Sieg aus acht Ligaspielen, die Trainer Ole Gunnar Solskjaer (48) den Kopf gekostet hatte, inzwischen wieder auf Kurs. Doch Platz sechs, den Manchester United aktuell mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz in der Premier League belegt, liegt noch immer weit unter Ronaldos Ansprüchen.

„Wir wissen, dass wir härter arbeiten, besser spielen und viel mehr liefern müssen, als wir das aktuell tun“, forderte der Rückkehrer, der mit acht Treffern in 15 Ligaspielen zwar zuverlässig abliefert. Dennoch liegt auch Ronaldo noch hinter Fabel-Werten aus vorigen Spielzeiten zurück. Der Jahreswechsel könne für die Mannschaft nun der Wendepunkt sein, schloss der fünfmalige Weltfußballer seine Silvesterbotschaft hoffnungsvoll ab.

Manchester United mit lösbarem Auftakt-Programm in 2022

Während sich die Konkurrenz gleich zu Jahresbeginn in direkten Duellen innerhalb des Spitzenquartetts gegenseitig die Punkte streitig macht, sind die ersten Hürden in 2022 für Ronaldo, Rangnick und Co. machbar.

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Am 1. Januar 2022 treffen der FC Arsenal und Manchester City (13.30 Uhr/Sky) aufeinander, am Folgetag duellieren sich der FC Chelsea und der FC Liverpool (17.30 Uhr/Sky). United könnte daher am Montag (3. Januar) zu Hause gegen Wolverhampton (18.30 Uhr/Sky) Boden gut machen. Anschließend folgt das Gastspiel bei Aston Villa, das seine Spiele gegen die Top-Vier der Liga in dieser Saison bislang allesamt verloren hat. (bc)

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