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Conference League Pyro-Eklat & Verletzungs-Schock: Mourinhos Römer liefern historisches Final-Drama

José Mourinho jubelt über den Conference-League-Titel

Star-Coach José Mourinho und die AS Rom feierten im Finale der Conference League am Mittwochabend (25. Mai 2022) einen 1:0-Erfolg gegen Feyenoord Rotterdam.

Die AS Rom um Star-Coach José Mourinho hat die Premieren-Auflage der Conference League gewonnen. Im Finale von Tirana setzten sich die Italiener gegen Feyenoord Rotterdam aus den Niederlanden durch.

Lauwarmer Europacup-Aufguss? Drittklassiges Ballgeschiebe? Stimmungsarme Luftnummer? Von wegen! Feyenoord Rotterdam und die AS Rom haben den Fans am Mittwochabend (25. Mai 2022) beim Premieren-Endspiel der Conference League einen rassigen Fußball-Abend beschert. Während sich die UEFA über die erfolgreiche Erstauflage des Wettbewerbs freuen durfte, jubelten Star-Coach José Mourinho (59) und seine Römer nach dem knappen 1:0-Finalsieg in Tirana ausgelassen auf dem Rasen. Nicolo Zaniolo (22) war für die Italiener in der 32. Minute der goldene Treffer geglückt.

Rom danach im Ausnahmezustand! Kein Wunder: Für den stolzen Klub aus der italienischen Hauptstadt war es der erste internationale Titel nach schier endlos langer Wartezeit. Zuletzt hatte die AS Rom vor mehr als einem halben Jahrhundert, im Jahr 1961, den damaligen Messepokal gewonnen.

Conference League: AS Rom gewinnt Premieren-Endspiel gegen Feyenoord

Entsprechend groß waren der Jubel und die Begeisterung über den Endspiel-Coup. Insgesamt etwa 100.000 Fans beider Klubs waren dem Vernehmen nach in die albanische Hauptstadt gereist, lediglich 20.000 von ihnen durften allerdings in der eher beschaulichen Arena live dabei sein.

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Gefeiert und mitgefiebert wurde daher auch in Kneipen und auf den Straßen. Dabei blieb es diesmal überwiegend ruhig: Am Vorabend hatte es noch schwere Auseinandersetzungen zwischen beiden Fan-Lagern in der Stadt gegeben. Dabei waren Anhänger beider Teams als auch ein Polizist verletzt worden.

Fans von Feyenoord Rotterdam zünden vor dem Anpfiff des Conference-League-Finales gegen die AS Rom in Tirana am Mittwochabend (25. Mai 2022) Pyrotechnik im Stadion.

Fans von Feyenoord Rotterdam zündeten vor dem Anpfiff des Conference-League-Finales gegen die AS Rom in Tirana am Mittwochabend (25. Mai 2022) Pyrotechnik im Stadion.

Vor dem Anpfiff gab es dann noch einen Aufreger: Denn Fans beider Mannschaften fackelten im Stadion plötzlich massenhaft Pyro ab, auch Leuchtraketen flogen von den Rängen durch die Arena. Die Lage beruhigte sich jedoch – glücklicherweise – wieder.

Conference League: Finale beginnt für José Mourinho mit Schock-Moment

Dann stand der Fußball im Vordergrund. Allerdings begann die Partie für José Mourinho und sein Team mit einem echten Schock. Denn nach einer Viertelstunde blieb AS-Offensivstar Henrikh Mkhitaryan (33) plötzlich auf dem Boden sitzen, schlug die Hände vors Gesicht. Der ehemalige Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund war erst kurz vor dem Endspiel fit geworden – musste nun nach aber nicht mal 17 gespielten Minuten direkt wieder raus. Ein bitterer Abgang für den Armenier, für den Sérgio Oliveira (29) ins Spiel kam.

Auf den Verletzungs-Schock folgte der Tor-Jubel! Eine lange Flanke pflückte Nicolo Zaniolo (22) im Strafraum mustergültig mit der Brust herunter und spitzelte die Kugel zum 1:0 für die Italiener in die Maschen (32. Minute). Die verdiente Führung für Rom, das vor allem in der Defensive im ersten Durchgang mal so gar nichts anbrennen ließ.

Nicolo Zaniolo feiert sein Tor gegen Feyenoord Rotterdam mit seinen Teamkollegen

Nicolo Zaniolo (r.) erzielte am Mittwochabend (25. Mai 2022) im Conference-League-Finale gegen Feyenoord Rotterdam nach 32 Minuten den Führungstreffer für die AS Rom.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Denn Feyenoord-Coach Arne Slot (43) hatte seinen Mannen in der Halbzeitpause offenbar ordentlich die Leviten gelesen. Die Niederländer kamen furios aus der Kabine, trafen unmittelbar nach Wiederbeginn zweimal Aluminium. Mourinhos Truppe geriet nun gehörig unter Druck – doch Roms Abwehrriegel hielt den wütenden Angriffen letztlich bis zum Schlusspfiff stand. Dann kannte der Jubel bei den Italienern keine Grenzen mehr.

Und Mourinho? Am Ende durfte der exzentrische Coach seiner beeindruckenden Titel-Sammlung eine weitere Trophäe hinzufügen. Neben diversen Meisterschaften und Pokal-Siegen hatte der Portugiese den FC Porto 2003 zum Triumph im UEFA-Cup sowie ein Jahr später in der Champions League geführt. 2010 holte er mit Inter Mailand erneut den Henkelpott sowie 2017 mit Manchester United die Europa League. Noch nie hat Mourinho zudem ein internationales Endspiel verloren.

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