Diesen Moment hatte sich am 12. Juni 2021 nur die kühnsten Optimisten träumen lassen: Am Ort seines Zusammenbruchs bei der Fußball-EM absolvierte Christian Eriksen sein Heimspiel-Comeback für Dänemark.
291 Tage nach EM-SchockTor macht Eriksens Heim-Comeback perfekt: 17-jährige Flaute beendet

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Christian Eriksen machte das Heim-Comeback für Dänemark am Dienstag (29. März 2022) gegen Serbien mit einem Treffer perfekt.
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Die Traum-Rückkehr ist endgültig perfekt! 291 Tage nach dem wohl dramatischsten Vorfall in der Geschichte des Parken-Stadions hat Dänemark am Dienstag (29. März 2022) den emotionalsten Moment der Arena-Historie in Kopenhagen gefeiert.
Erstmals nach seinem Zusammenbruch im EM-Spiel gegen Finnland (0:1) am 12. Juni 2021 ist Christian Eriksen (30) an den Ort des Geschehens zurückgekehrt – als aktiver Nationalspieler ohne Folge-Schäden nach seinem Herzstillstand, der Fußball-Fans auf der ganzen Welt den Atem hatte anhalten lassen.
Christian Eriksen trifft beim Heim-Comeback für Dänemark
Beim Testspiel gegen Serbien (3:0) stand der Spielgestalter zum in der Startelf, trug sogar die Kapitänsbinde und wurde vor dem Abspielen der Nationalhymne mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet. Immer wieder schallten dabei Sprechchöre mit seinem Namen durch das bis auf den letzten Platz gefüllte Stadion.

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Christian Eriksen wurde von den dänischen Fans beim Spiel gegen Serbien am Dienstag (29. März 2022) mit Plakaten und Sprechchören gefeiert.
Das letzte fehlende Detail besorgte Eriksen auf dem Platz dann höchstselbst, erzielte in der 57. Minute mit einem Schlenzer von außerhalb des Strafraums das 3:0 für seine Auswahl und brachte das Parken-Stadion damit endgültig zum Kochen.
Christian Eriksen sportlich wieder auf der Höhe
Schon in den vergangenen Monaten hatte sich angedeutet, dass Eriksen auf den Platz zurückkehren würde – wenn auch nicht in Italien, wo das Spielen mit eingebautem Herzschrittmacher gesetzlich untersagt ist. In England machte er beim FC Brentford in der Premier League die ersten Schritte, verdiente sich dabei auch die Rückkehr in die Nationalmannschaft.
Dass die Nominierung nicht bloß eine menschliche Geste von Trainer Kasper Hjulmand war (49), bewies Eriksen schon beim umjubelten Comeback am Samstag (26. März) in Amsterdam. Bei der 2:4-Niederlage in Holland brauchte er nach seiner Einwechslung nur zwei Minuten für seinen 37. Länderspiel-Treffer – dem ersten seit dem 1:1 im Test gegen die deutsche Nationalmannschaft kurz vor EM-Beginn.
Schon an alter Wirkungsstätte in Amsterdam war seine Rückkehr von den gegnerischen Fans mit anerkennendem Applaus begleitet worden, für Negativ-Schlagzeilen sorgte allerdings ein Münzwurf auf Eriksen beim anschließenden TV-Interview am Spielfeldrand. „Ich erwarte hier noch einen größeren Empfang“, sagte er daher mit Blick auf das Wiedersehen mit dem eigenen Anhang.
Christian Eriksen: Rückkehr nach Kopenhagen bejubelt
Und wie erwartet brandete in Dänemark ähnlicher Jubel auf wie im Laufe der furiosen Europameisterschaft, bei der es das Nationalteam trotz des Schocks zum Auftakt und zwei Niederlagen aus den ersten beiden Spielen bis ins Halbfinale geschafft hatte.
Dass der Verband DBU gegen Serbien das erste ausverkaufte Testspiel seit 17 Jahren vermeldete, lag in erster Linie an Christian Eriksen und nicht am überschaubaren sportlichen Wert der Begegnung. „Es wird natürlich besonders, ich freue mich darauf“, hatte Eriksen im Vorfeld mit Blick auf sein Startelf-Comback vermutet. Und er sollte recht behalten.

