CL-Panik bei Barça Lewandowski droht Fiasko: Fliegt er schon nächste Woche raus?

Robert Lewandowski hadert bei der zweiten Niederlage des FC Barcelona in Folge in der Champions League.

Robert Lewandowski haderte am Dienstag (4. Oktober 2022) bei der zweiten Niederlage des FC Barcelona in Folge in der Champions League.

Der FC Barcelona wollte mit seiner teuren Star-Truppe wieder ganz oben angreifen – und droht international erneut früh auszuscheiden. Kommende Woche wartet auf Robert Lewandowski und Co. ein erstes Endspiel.

Geholt wurde er für die großen Spiele, die entscheidenden Tore. Doch zur Halbzeit in der Vorrunde der Champions League hat Robert Lewandowski (34) nur gegen Gruppen-Zwerg Viktoria Pilsen getroffen, blieb bei den beiden Zu-Null-Pleiten gegen den FC Bayern und Inter Mailand torlos.

Ballert der Pole nach der WM nur noch in der Europa League? Durch das 0:1 in Mailand ist Robert Lewandowski dem ersten Gruppen-Aus seit seiner Premieren-Saison 2011/2012 so nah wie nie zuvor. Der FC Barcelona würde bei einer Pleite im Inter-Rückspiel sogar schon nächste Woche vorzeitig die Segel streichen – nach dem vierten Spieltag. Rund um das Camp Nou macht sich bereits Panik breit.

Champions League: FC Barcelona droht das Aus

Klar ist: Nach den riskanten Rechte-Verkäufen vor Saisonbeginn, mit denen eine teure Star-Truppe für höchste Ambitionen zusammengestellt wurde, sind die Zusatz-Einnahmen aus der Königsklasse Pflicht. Gibt es nur die Prämien für die Vorrunden-Teilnahme, wackelt der Finanz-Plan für die laufende Saison schon wieder bedenklich.

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Das zweite Gruppen-Aus hintereinander in der Champions League würde Barça empfindlich treffen. Dabei schienen die Katalanen unter Trainer Xavi (42) wieder bereit für die internationale Spitze, waren sowohl in München als auch in Mailand optisch überlegen. Doch der Mann für die entscheidenden Tore zeigte bei beiden Auftritten Ladehemmung, erzielte seine bisherigen drei Treffer allesamt zum Auftakt gegen Pilsen.

Auch für Lewandowski persönlich eine große Enttäuschung, hatte er sich am ersten Spieltag doch noch um drei Tore von Karim Benzema (34) abgesetzt und war alleine auf Rang drei der Rekord-Torjäger vorgerückt. 89 Treffer sind es aktuell, die Schallmauer von 100 will er unbedingt noch durchbrechen. Das gelang bislang nur Cristiano Ronaldo (140 Tore) und Lionel Messi (126).

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Sein Coach war nach dem Spiel zwar stinksauer, allerdings vor allem auf Schiedsrichter Slavko Vincic (42), der seiner Mannschaft einen späten Handelfmeter verwehrt hatte. „Diese Situation macht mich wütend“, polterte Xavi, der von einer „Ungerechtigkeit“ sprach und eine Erklärung des Unparteiischen forderte. Die Sport-Tageszeitung „Mundo Deportivo“ schimpfte über einen „Schiedsrichter-Skandal“ im San Siro.

Champions League: FC Barcelona vor Inter-Heimspiel unter Druck

Nach der erstmaligen Übernahme der Tabellenführung in Spaniens La Liga seit Xavis Amtsantritt war Barça eigentlich mit breiter Brust nach Mailand gereist, nach dem 0:1 hat das Rückspiel im Camp Nou kommende Woche bereits den gefürchteten „alles oder nichts“-Charakter.

Der jahrelange Heim-Nimbus, mit dem die Katalanen über viele Saisons hinweg jeden Gegner schon vor Anpfiff einschüchtern konnten, ist zuletzt abhandengekommen: In der vergangenen Spielzeit gewann Barça nur eines (!) seiner sechs internationalen Duelle im Camp Nou – ein mageres 1:0 gegen Dynamo Kyjiw.

„Die Situation ist komplex und wir müssen versuchen, uns zu qualifizieren“, redete Xavi nicht lange um den heißen Brei: „Die Realität sieht so aus, dass uns zwei entscheidende Spiele zu Hause bleiben.“ Doch spätestens als der Coach auf der Pressekonferenz im Bauch des San Siro die Tabelle durchrechnete, wurde auch ihm klar: Schon das erste der beiden Duelle könnte seinem Team um Sturm-Führer Lewandowski den Todesstoß versetzen.

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