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„Kämpfen und leiden“PSG-Coach Enrique nach Finaleinzug gegen Bayern voller Stolz

Bayern München - Paris Saint-Germain

Copyright: Martin Meissner/AP/dpa

Paris-Trainer Luis Enrique jubelt nach dem Einzug ins Finale der Champions League.

PSG im Finale! Coach Enrique träumt von Titelverteidigung

Zweimal hintereinander die Champions League gewinnen? Für Trainer Luis Enrique ist das nach der Abwehrschlacht seiner Pariser in München absolut drin. „Wir haben allen gezeigt, dass wir schönen Fußball spielen, aber auch kämpfen und leiden können“, so der überglückliche Coach von Paris Saint-Germain nach dem 1:1-Unentschieden gegen den FC Bayern.

Dank des 5:4-Sieges im ersten Duell stehen die Franzosen jetzt im Finale um den Henkelpott. Am 30. Mai geht es in Budapest gegen den FC Arsenal. Eine harte Nuss: Die Londoner haben in der aktuellen Spielzeit der Königsklasse keine ihrer 14 Partien verloren. Aber Enrique lässt das kalt. „Ich habe dermaßen Vertrauen in meine Mannschaft“, betonte er.

Boss feiert seine „23 Krieger“

Besonders der Auftritt in der Allianz Arena machte den PSG-Coach mächtig stolz. Der Grund: Im Gegensatz zur Vorwoche stand die Defensive bombenfest und ließ die Angriffs-Asse der Münchner einfach abblitzen. „Wir haben gezeigt, was für eine Mannschaft wir sind“, schwärmte der Spanier. „Wir haben gezeigt, dass wir auch im tiefen Block verteidigen können. Eigentlich haben wir dazu nicht die Spieler, aber weil wir es mussten, haben wir es dennoch geschafft. Das ist unsere große Stärke.“

Bayern München - Paris Saint-Germain

Copyright: Tom Weller/dpa

Steht zum zweiten Mal nacheinander in einem Königsklassen-Endspiel: Jungstar Doué.

Vereinsboss Nasser Al-Khelaifi nannte seine Spieler „23 Krieger“. Und der junge Désiré Doué (20) fügte hinzu: „Das ist ein Sieg, bei dem jeder für den anderen gekämpft hat.“ Ein Blitztor von Ousmane Dembélé hatte die Franzosen bereits in der 3. Minute auf Kurs gebracht. Zwar glich Harry Kane für die Bayern in der Nachspielzeit noch aus, doch für PSG reichte es trotzdem locker für den Einzug in die nächste Runde.

Youngster warnt vor Übermut

Jetzt soll der nächste große Wurf her, ein Jahr nach dem grandiosen 5:0-Sieg im Finale über Inter Mailand, das ebenfalls in München stattfand. Aber bei aller Euphorie hebt niemand ab. „Wir lassen uns nicht hinreißen. Wir bleiben bescheiden. Aber wir wissen, was wir wollen“, erklärte der 20-jährige Doué. Sein Spielführer Marquinhos forderte, „die richtige Mentalität zu bewahren“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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