Abo

Chaos nach CL-Einzug127 Festnahmen und Verletzte nach Ausschreitungen in Paris

Ausschreitungen nach PSG-Sieg gegen Bayern in Paris

Copyright: Simon Wohlfahrt/AFP/dpa

127 Menschen wurden in Paris bei Ausschreitungen festgenommen.

PSG im Finale: Chaos und 127 Festnahmen in Paris

Die Qualifikation von Paris St. Germain für das Endspiel der Champions League hat in Frankreichs Metropole zu Chaos geführt. Im Anschluss an das 1:1-Unentschieden gegen den FC Bayern brachen massive Tumulte aus.

Im gesamten Pariser Raum gab es 127 Verhaftungen. Diese Information teilte Innenminister Laurent Nuñez dem Radiosender Europe 1 mit. Die Bilanz der Randale: elf Verletzte, eine Person erlitt dabei schwere Schäden. Zusätzlich kamen 23 Polizisten mit geringfügigen Wunden davon.

Einsatz von Tränengas auf dem Prachtboulevard

Laut Berichten französischer Medien versammelten sich die Anhänger zum Feiern nicht nur in der Umgebung des Parc des Princes, sondern ebenso auf dem bekannten Champs-Élysées. An diesem Ort waren Zusammenkünfte jedoch ausdrücklich untersagt.

Mehrere Chaoten probierten, auf die Stadtautobahn vorzudringen. Um die Situation zu deeskalieren, griffen die Beamten stellenweise auf den Einsatz von Tränengas zurück.

Düstere Parallelen zum vergangenen Jahr

Die aktuellen Ereignisse rufen ein Déjà-vu hervor: Schon nach dem Erfolg von PSG in der Champions League im letzten Jahr gab es in Paris brutale Tumulte. Seinerzeit raubten Gewalttäter Läden aus, zertrümmerten Fenster und setzten Fahrzeuge in Brand.

Ein derartiges Ausmaß wurde diesmal nicht erreicht, trotzdem ist die Anzahl der Verhaftungen beachtlich. Im Vorjahr hatte es 294 Festnahmen gegeben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Harry Kane von Bayern München war nach dem Aus gegen PSG sichtlich bedient.

Pressestimmen

Europa jubelt über PSG – und lässt die Bayern im Regen stehen