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Wilde Rudelbildung Ramos packt Gegner wüst am Kragen – vor einer Woche waren sie noch Kollegen

Rudelbildung beim CL-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Juventus Turin, angezettelt von Sergio Ramos und Leandro Paredes. Screenshot von EXPRESS.de-Redakteur Béla Csányi zur Berichterstattung.

Rudelbildung beim CL-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Juventus Turin, angezettelt von Sergio Ramos (M.) und Leandro Paredes (l.).

Auf dem Rasen schont Abwehr-Routinier Sergio Ramos weder sich noch seine Gegenspieler. Auch als Ex-Kollege des PSG-Stars ist man nicht vor Attacken sicher, wie Leandro Paredes in der Champions League erfahren musste.

130 Spiele in der Champions League stehen inzwischen in den Statistiken von Abwehr-Raubein Sergio Ramos, doch auch im hohen Fußball-Alter von 36 Jahren geht der Spanier noch immer mit 110 Prozent in jede Partie.

Das bekam am Dienstag (6. September 2022) beim 2:1-Sieg von Paris Saint-Germain zum Start der Gruppenphase in der Königsklasse auch Juventus Turin zu spüren – ganz besonders ein Profi, der vor einer Woche noch an der Seite des Verteidigers für die Farben von PSG gekämpft hatte.

Champions League: Sergio Ramos geht Ex-Kollege Paredes an

Als es in der 24. Minute nach einem Foul des De Ligt-Nachfolgers Bremer (25) an Kylian Mbappé (23) erstmals im Spiel hitziger wurde, war Ramos gleich voll dabei, lieferte sich ein hitziges Wortgefecht mit Gegenspieler Leandro Paredes (28).

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Kurios: Vor einer Woche hatten beide noch gemeinsam in der französischen Hauptstadt auf dem Trainingsplatz gestanden, erst am 31. August war der Argentinier auf den letzten Drücker an Juventus ausgeliehen worden.

Paredes, selbst kein Kind von Traurigkeit, lieferte sich zunächst ein Wortgefecht mit seinem Ex-Kollegen, der ihn anschließend zweimal wegschubste und einmal sogar wüst am Kragen packte. Da hatte selbst der hartgesottene englische Referee Anthony Taylor (43) alle Mühe, die Streithähne zu trennen.

Champions League: Paris Saint-Germain besiegt Juventus Turin

Hatten sich zunächst nur Ramos und Paredes angefaucht, kamen in der hitzigen Stimmung Sekunden später zahlreiche Akteure beider Klubs in einem Knäuel hinzu, während sich Mbappé noch mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden wälzte.

Gelb gab es am Ende für zwei Spieler: Ramos und Bremer, der die ganze Szene mit seinem Foul an PSG-Flitzer Mbappé erst heraufbeschworen hatte. Paredes dagegen kam ohne Verwarnung davon, konnte mit Juve die 1:2-Pleite zum Gruppen-Auftakt der Champions League aber nicht mehr verhindern.

PSG verdiente sich den Prestige-Erfolg mit einer herausragenden ersten Hälfte und zwei Traumtoren durch Mbappé (5. und 23.) zur 2:0-Pausenführung. Juve kam nach dem Seitenwechsel durch den Ex-Schalker Weston McKennie (53.) noch heran, für mehr reichte es trotz ausreichend Zeit aber nicht. (bc)

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