CL-Finale: Favorit PSG gegen den ungeschlagenen FC Arsenal
Kampf um Europas ThronPSG gegen Arsenal: Was Sie zum Champions-League-Finale wissen müssen

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Nach Meinung von PSG-Coach Luis Enrique gibt es keinen Favoriten im Champions-League-Finale. (Archivbild)
Titelverteidigung oder die ganz große Sensation? In Budapest knallt's heute Abend (Anstoß: 18.00 Uhr/ZDF, DAZN) so richtig! Paris Saint-Germain, der große Favorit, will den Pott verteidigen, aber der FC Arsenal will Geschichte schreiben. Das wird ein Fight um die Krone Europas! Was Fans vor dem Anpfiff wissen müssen.
Irre Maßnahme: Eigener Terminal für Arsenal-Anhänger
Am Flughafen von Budapest herrscht der absolute Ausnahmezustand. Es wird das geschäftigste Wochenende des gesamten Jahres erwartet. Auf der Webseite heißt es dazu: «Die Zahl der Flüge wird sich fast verdoppeln, und das Passagieraufkommen wird zwischen dem 29. und 31. Mai um durchschnittlich 60 Prozent steigen». Um dem Ansturm Herr zu werden, griffen die Behörden zu einer krassen Maßnahme: Der alte Terminal 1, der eigentlich schon lange dicht ist, wurde speziell für die Fans von Arsenal wieder in Betrieb genommen.
Für die Sicherheit rund um das Endspiel sind ungefähr 4.000 Einsatzkräfte mobilisiert. Der Grund für das massive Aufgebot: Es wurde damit gerechnet, dass Zehntausende Anhänger ohne Eintrittskarte in die ungarische Hauptstadt strömen.
Jagd auf den Tor-Rekord: PSG ganz nah dran
Die Pariser Offensive ist eine echte Maschine! Schon 44 Mal hat es in der aktuellen Champions-League-Spielzeit im gegnerischen Kasten geklingelt. Damit fehlt nur noch ein einziges Tor, um die historische Bestmarke von 45 Treffern einzustellen. Diesen Rekord hält der FC Barcelona seit der Saison 1999/2000. Liverpool erreichte 2018 auf dem Weg ins Finale zwar 47 Tore, aber davon zählten sechs aus der Quali-Runde nicht für die offizielle UEFA-Wertung.
Eine Premiere: Frankreich gegen England im Finale
Das gab's noch nie! Zum ersten Mal stehen sich in einem bedeutenden europäischen Endspiel der Männer Clubs aus Frankreich und England gegenüber. Bislang kreuzten Teams beider Nationen nur im UEFA Intertoto Cup die Klingen: 1999 siegte West Ham United über den FC Metz, und 2001 hatte ES Troyes die Nase vorn gegen Newcastle United. Eine Ausnahme war der UEFA-Superpokal 2025, bei dem Paris Saint-Germain sich im Elfmeterschießen gegen Tottenham Hotspur durchsetzte.
PSG, der Schrecken aller Engländer
Das Team von Trainer Luis Enrique ist ein wahrer Albtraum für englische Vereine. Die letzten fünf K.o.-Runden gegen Teams von der Insel konnte PSG allesamt gewinnen. In der vergangenen Saison kegelten sie nacheinander Liverpool, Aston Villa und sogar Arsenal aus dem Wettbewerb. Und in der laufenden Saison gab es Siege über Chelsea und schon wieder Liverpool. Kommt jetzt der sechste Streich? Coach Enrique bleibt aber auf dem Boden: «Ich denke nicht, dass es einen Favoriten gibt», äußerte er sich bescheiden.
Arsenals Beton-Abwehr: Ungeschlagen ins Endspiel
Aber Arsenal kommt mit einer makellosen Weste! Als einziges Team haben die Londoner in der laufenden Champions League noch kein Spiel verloren. Eine beeindruckende Bilanz von elf Siegen und drei Remis führte die „Gunners“ bis ins Finale. Das ist die längste Erfolgsserie in ihrer Club-Historie in diesem Turnier. Obendrein bewiesen die Engländer ihre defensive Stärke: Lediglich sechs Gegentreffer mussten sie hinnehmen.
Früher Anpfiff: Darum geht's schon um 18 Uhr los
Fans müssen sich umstellen: Das Finale startet nicht wie gewohnt um 21.00 Uhr, sondern bereits um 18.00 Uhr. Was steckt dahinter? Die UEFA erklärte die Verlegung der Anstoßzeit so: «Es wird eine einladende Atmosphäre geschaffen, die es Familien und Kindern leicht macht, dem größten und wichtigsten Fußballspiel der Saison beizuwohnen. Angereiste Fans können vor allem nach dem Spiel öffentliche Verkehrsmittel besser erreichen, um sicher und bequem vom Stadion abzureisen».
Showprogramm: Rock-Giganten und ein Star-Pianist
Auch vor dem Spiel wird den Zuschauern einiges geboten. Um 17.45 Uhr heizt die Rockgruppe «The Killers» dem Publikum im Stadion ein. Die Band aus den USA ist ein globaler Act, berühmt für ihren Hit «Mr. Brightside». Die offizielle Hymne der Champions League wird, wie bereits vor drei Jahren, von dem ungarischen Konzertpianisten Ádám György interpretiert. (dpa/red)
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