Das Duell Bayern gegen PSG gilt für viele als vorgezogenes Finale der Champions League. Ein TV-Experte richtete nun eine drastische Forderung an die Uefa.
Bayern-Aus keine Option?TV-Experte fordert: „Uefa muss eingreifen“
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Experten-Frust beim Halbfinale der Champions League – und eine drastische Forderung. Wesley Sneijder hatte beim Rückspiel zwischen dem FC Arsenal und Atlético Madrid so gar keinen Spaß.
Durch einen 1:0-Erfolg zogen die Gunners als erstes Team ins Endspiel ein – doch der frühere niederländische Nationalspieler war fuchsteufelswild über das spielerische Niveau im Londoner Emirates Stadium. Das berichtet „Sport1“.
Ex-Profi forderte mitten im Halbfinale: „Beide Mannschaften vom Platz“
Seinem Frust ließ er im niederländischen Fernsehen bei Ziggo Sport freien Lauf. „Nach 35 Minuten habe ich gesagt: Die Uefa muss eingreifen“, wetterte Sneijder während der Halbzeitanalyse.
Seine radikale Forderung: „Sie müssen in London anrufen: Beide Mannschaften vom Platz, und morgen wird das Finale zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain ausgetragen.“
Was war der Auslöser für seine Wut? Ihm zufolge die absolut miese Spielweise beider Mannschaften. Sneijder monierte, dass Atlético sich komplett verbarrikadierte und Arsenal aus der enormen Überlegenheit bei Ballbesitz fast keine Torgefahr entwickelte. Für den 41-Jährigen war das aber absehbar: „Ich wusste, dass das passieren würde.“
Lediglich für Arsenal-Trainer Mikel Arteta hatte Sneijder anerkennende Worte übrig, verband diese aber mit einer kleinen Stichelei gegen das Team. „Ich habe mir die Spieler noch einmal angesehen, und Arteta verdient schon jetzt eine Statue“, erklärte der ehemalige Profi.
Die Begründung dafür: „Er hat einfach keine Topspieler und schafft es mit dem aktuellen Kader, Atlético in die Defensive zu drängen. Das ist eine beachtliche Leistung.“
Am Resultat änderte die ganze Aufregung aber nichts: Arsenal bejubelte den Einzug ins Endspiel – und das wird am 30. Mai trotz Sneijders Frust auch definitiv mit Beteiligung des Premier-League-Spitzenreiters stattfinden.
Nun schaut alles auf den kommenden Gegner, der am Mittwoch im Rückspiel zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain ermittelt wird (ab 21 Uhr, DAZN).
Das Aufeinandertreffen zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem Titelverteidiger aus Frankreich gilt spätestens nach dem Spektakel im Hinspiel (5:4 für PSG) nicht nur für Sneijder als heimliches vorgezogenes Finale. Den Spielplan kann und wird die Uefa allerdings trotz allem nicht mehr ändern … (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
