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Fehlentscheidung beim BVB? Schiri-Experten analysieren Tor von Ex-FC-Star – „Anders als bei Köln“

Marius Wolf freut sich am 12. August 2022 mit seinen Kollegen Anthony Modeste, Jude Bellingham, Julian Brandt und Jamie Bynoe-Gittens und über sein Tor zum 3:1 beim SC Freiburg.

Marius Wolf freut sich am 12. August 2022 mit seinen Kollegen Anthony Modeste, Jude Bellingham, Julian Brand und über sein Tor zum 3:1 beim SC Freiburg. 

Beim Bundesligaspiel zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund kam es zu einer strittigen Szene. Die Frage, die sich auftat: War Marius Wolfs Treffer regulär?

Tor oder kein Tor? Diese Frage stellten sich am Freitagabend (12. August 2022) viele Zuschauerinnen und Zuschauer beim 3:1-Treffer für den BVB in Freiburg.

Für die Schiedsrichter auf dem Platz und den VAR im Kölner Keller war die Entscheidung klar: Das Tor von Marius Wolf (27) in der 88. Minute war regelkonform erzielt worden, eine ahndungswürdige Abseitsstellung von Borussia Dortmunds Youssoufa Moukouko (17) gab es demnach wohl nicht.

Schiedsrichter Tobias Welz (45) pfiff ohne eigene Überprüfung wieder an. Doch so eindeutig war die Entscheidung gar nicht ...

BVB: Hätte Marius Wolfs Tor nicht zählen dürfen?

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Bei Twitter wurde die Szene hoch und runter diskutiert. Nun haben sich „Collinas Erben“ dem Fall angenommen, ihn analysiert – und ihn schließlich – mithilfe des Regelwerks – aufgeklärt! Der Name ist eine Anlehnung an den einstigen Referee Pierluigi Collina (62).

Die Schiri-Experten beschrieben am Samstagmittag (13. August 2022) zunächst einmal die strittige Situation: „Bei Wolfs Torschuss ist Moukoko (links) im Abseits. Als sich der Ball dem Tor nähert, läuft Moukoko auf ihn und Torwart Flekken zu. Die Frage ist: Muss diese Abseitsstellung als strafbar bewertet werden?“

Hier sehen Sie das Tor von Dortmunds Marius Wolf bei Twitter:

Zur Auflösung des Falls zogen Collinas Erben auch die Partie des 1. FC Köln gegen den FC Schalke (3:1) vom ersten Spieltag (7. August) heran: „Anders als bei Spiel Köln – Schalke (annullierter Treffer von Zalazar) geht es hier eindeutig nicht um das sogenannte Sichtlinienabseits (»line of vision«). Flekken hatte die ganze Zeit freie Sicht zum Ball, Moukoko hat sie ihm zu keiner Zeit versperrt.“

War Wolfs Treffer für den BVB also regulär?

Weiter schreiben Collinas Erben: „Die Frage ist vielmehr: Ist Moukoko eindeutig aktiv geworden und hat er so Flekkens Möglichkeit beeinflusst, den Ball zu spielen (nicht: abzuwehren/zu halten)? Das ist zu bejahen, weil er klar zum Ball läuft und sich zum Schluss direkt bei Flekken befindet.“

Die logische Schlussfolgerung lautet: „Deshalb hätte das Abseits eigentlich als strafbar bewertet werden müssen, und der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Zu erwarten gewesen wäre ein VAR-Eingriff mit nachfolgendem On-Field-Review (weil es sich um eine sogenannte subjektive Entscheidung handelt).“

Trotz dieser Erkenntnis bleibt das Ergebnis von 1:3 aus Freiburger Sicht aber bestehen. (jm)

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