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Sommer, Kobel, Moukoko Wilde Gerüchte: Was plant der FC Bayern? BVB stellt Wechsel-Ultimatum

Dortmunds Torwart Gregor Kobel spricht während der Medienrunde mit den Journalisten.

BVB-Keeper Gregor Kobel, hier am 7. Januar 2023 im Trainingslager von Borussia Dortmund in Marbella, soll in den Fokus des FC Bayern München gerückt sein.

Der FC Bayern München ist weiter auf der Suche nach einem Torwart. Neben Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach rückt dabei offenbar auch Gregor Kobel von Borussia Dortmund in den Fokus.

Der Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“ zufolge haben der FC Bayern und Borussia Mönchengladbach die Gespräche über einen möglichen Wechsel von Torwart Yann Sommer (34) zum deutschen Fußball-Rekordmeister aus München neu aufgenommen.

Die nächsten Tage werden demnach zeigen, ob Sommer für den verletzten Manuel Neuer (36) verpflichtet werden könne, hieß es weiter in dem Bericht am Sonntag (15. Januar 2023). Quellen für die Wiederaufnahme der Verhandlungen nannte das Blatt nicht, auch keine weiteren Details. Doch es gibt angeblich auch noch einen anderen Kandidaten.

FC Bayern München: Yann Sommer und Gregor Kobel wohl im Visier

Stattdessen spekulierte der „Blick“ auch darüber, ob die Verantwortlichen der beiden Bundesligisten sich auf eine Ablösesumme einigen könnten. Sommers Vertrag bei den Borussen endet nach dieser Saison. Die Wunschlösung der Bayern stand am vergangenen Samstag (14. Januar) beim 0:1 im Test gegen den FC St. Pauli 90 Minuten im Tor der Gladbacher. Zuletzt hatte die Borussia einen Wechsel ihres Leistungsträgers ausgeschlossen. „Wir werden Yann Sommer nicht abgeben. Das haben wir den Bayern auch so mitgeteilt“, sagte Sportdirektor Roland Virkus (56).

Einem Bericht des „Kicker“ zufolge sollen die Bayern langfristig Interesse an Sommers Landsmann Gregor Kobel (25) von Borussia Dortmund als möglichem Nachfolger von Neuer haben. Frühestens solle der Schweizer aber ab 2024 zum konkreten Thema werden, hieß es in dem Bericht. Dann endet Neuers aktueller Vertrag. Dem Magazin zufolge soll es auch eine erste Kontaktaufnahme vonseiten des FC Bayern zum Schweizer gegeben haben.

Aktuelle Nummer eins der Bayern ist Sven Ulreich (34) nach dem Unterschenkelbruch von Neuer, der den Nationaltorwart zu einer monatelangen Pause zwingt. Beim jüngsten 4:4 gegen Red Bull Salzburg als finalem Test vor dem Bundesliga-Wiederbeginn mit dem Kracher bei RB Leipzig am kommenden Freitag wurde der 20 Jahre alte Ersatzkeeper Johannes Schenk in der Schlussphase eingewechselt.

„Jeder sieht doch die Torwart-Situation. Wir müssen sowieso einen Torwart holen, das steht außer Frage“, sagte Bayern-Coach Julian Nagelsmann (35). „Ich mach' jetzt mal den fiktiven Fall: Der Ulle reißt sich nächste Woche das Innenband. Was machen wir dann? Dann muss ein ganz junger Torwart, der heute sein erstes Spiel gemacht hat, in der Champions League und in der Bundesliga spielen. Dann sagt jeder, seid Ihr noch ganz dicht, warum holt ihr keinen Torwart?“

BVB stellt Youssoufa Moukoko Vertrags-Ultimatum

Gleichzeitig kommt beim BVB auch Bewegung in die Personalie Youssoufa Moukoko (18). Denn von den Dortmund-Bossen gibt es nun ein Ultimatum! „Wir haben ihm ein sehr attraktives Angebot geschnürt, das viel Raum für Entwicklung gibt. Das sollte zu einer Entscheidung führen. Die muss er mit seinem Umfeld und seinem Berater treffen“, sagte BVB-Sportboss Sebastian Kehl (42) dem „Kicker“.

Kehl weiter: „Youssoufa kann dieses Angebot nun annehmen und sich zu Borussia Dortmund bekennen – oder die Wege werden sich trennen. Ich würde mir wünschen, dass er sich für uns entscheidet, weil er mit seiner Entwicklung noch nicht am Ende ist und ich riesiges Potenzial in ihm sehe. Aber es gibt für uns als Verein Grenzen. Und diese Grenzen haben wir aufgezeigt. Jetzt liegt es an ihm, sich zeitnah zu bekennen.“

Kehl-Klartext! Der Sportboss weiter: „Youssoufa und seine Berater wissen, dass wir in dieser Woche eine Entscheidung erwarten, da wir das Thema vor dem ersten Spieltag geklärt haben wollen. Damit auch der Junge sich ganz den sportlichen Herausforderungen widmen kann.“ Bedeutet: Vor der Bundesliga-Fortsetzung am kommenden Sonntag (22. Januar, 15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg soll Klarheit herrschen. (dpa, kos)

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