BVB mit Gewinnwarnung Europa-League-Aus bei den Rangers schlägt tiefes Loch in die Dortmunder Kasse

Marius Wolf enttäuscht nach dem Aus von Borussia Dortmund.

Frust pur bei Marius Wolf und seinen BVB-Teamkollegen nach dem Europa League aus bei den Glasgow Rangers am 24. Februar 2022.

Borussia Dortmund muss nach dem Aus in der Europa League eine Gewinnwarnung ausgeben. Die Blamage gegen die Glasgow Rangers hat schwere finanzielle Folgen für den Vizemeister der Fußball-Bundesliga.

Leere Gesichter nach dem frühen Aus in der Europa League: Auch die letzte Titelchance hat Borussia Dortmund leichtfertig verspielt und damit nicht nur dem eigenen Renommee geschadet – sondern auch dem Geldbeutel.

Denn mit dem Ausscheiden ist nach dem ohnehin schon enttäuschenden Aus in einer lösbaren Königsklassen-Gruppe mit dem K.o. gegen die international allenfalls zweitklassigen Schotten eine weitere wichtige Einnahme-Quelle versiegt.

Borussia Dortmund versagt in den Pokal-Wettbewerben

„Natürlich sind wir in den Pokalwettbewerben diese Saison sehr schwach unterwegs und unseren Ansprüchen nicht gerecht geworden. Das ist sehr enttäuschend“, gestand Trainer Marco Rose (45) auch mit Blick auf der vermeidbare Aus im DFB-Pokal bei Zweitligist FC St. Pauli.

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Neben den Einnahmen aus dem Liga-Spielbetrieb gehören aber gerade die Einnahmen aus dem internationalen Geschäft mittlerweile zu den lukrativsten Quellen zusätzlicher Geld-Mittel. Und so schlägt sich das alles natürlich auch in den Zahlen nieder – und als börsennotiertes Unternehmen muss Borussia Dortmund öffentlich machen, wenn die Geschäfte schlecht laufen.

Gleich am Tag nach der Blamage gegen die Rangers in der Europa League korrigierte der BVB den erwarteten Verlust für das Geschäftsjahr 2021/22 nach oben. Die bisherige Prognose eines Minus von 12 bis 17 Millionen Euro sei nicht mehr zu halten, teilte die KGaA am Freitagvormittag per Ad-hoc-Meldung mit.

Borussia Dortmund mit neuem Millionen-Minus

Borussia Dortmund prognostiziert (...)  nun mehr einen Jahresfehlbetrag im Konzern zwischen 17 und 24 Millionen Euro“, hieß es. Durch die starke Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Pandemie bestehe zudem „nach wie vor ein großes Prognoserisiko“. Allerdings seien die „wirtschaftlichen Aussichten von leichtem Optimismus getragen“. Damit spielt der Bundesligist auf die bevorstehende Rückkehr der Zuschauer an, die dringend nötige Ticket-Einnahmen in die Kasse des mit einem sündhaft teuren Kader ausgestatteten Vizemeisters spülen werden.

Das Aus in der Champions League hatte laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Mindereinnahmen von etwa 13 Millionen Euro bedeutet. Der Versuch, das Geld in der Europa League wieder einzuspielen, ist gescheitert. Das engt den Spielraum bei der Suche nach einem Nachfolger für Superstar Erling Haaland (21) und im Poker um Nationalspieler Karim Adeyemi (20, Red Bull Salzburg) natürlich ein.

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