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Endlich offiziell BVB-Star verlängert in Dortmund: „Will dem Verein etwas zurückgeben“

Dortmunds Marco Reus (l) spricht nach seiner Einwechslung mit Teamkollege Youssoufa Moukoko.

Youssoufa Moukoko (r.), hier am 5. November 2022 mit Marco Reus, hat seinen Vertrag bei Borussia Dortmund verlängert.

Das Rätselraten um Youssoufa Moukoko hat ein Ende. Der 18-Jährige hat seinen Vertrag bei Borussia Dortmund um drei Jahre bis 2026 verlängert.

Der monatelange Verhandlungspoker zwischen Youssoufa Moukoko (18) und Borussia Dortmund ist beendet!

Der Stürmer hat den Vertrag, den ihm die BVB-Verantwortlichen zuletzt vorgelegt hatten, unterschrieben, das verkündeten die Schwarz-Gelben am Samstagnachmittag (21. Januar 2023).

Youssoufa Moukoko hat Vertrag bis 2026 unterschrieben

Nach diversen ergebnislosen Gesprächsrunden und einem Ultimatum durch den Verein haben sich beide Seiten nun auf einen neuen Vertrag geeinigt, der bis Ende Juni 2026 gültig ist.

BVB-Sportboss Sebastian Kehl (42) sagt über die Verlängerung: „Youssoufa ist ein außergewöhnlicher Spieler, den wir selbst ausgebildet haben, und in dem wir noch riesiges Entwicklungspotenzial sehen. Ich bin deshalb froh, dass wir Youssoufa noch vor dem Start der für uns so wichtigen zweiten Saisonhälfte davon überzeugen konnten, dass er beim BVB die beste Perspektive hat und sein Weg hier noch lange nicht zuende ist. Uns war es wichtig, die Verhandlungen in dieser Woche abschließen zu können, damit wir alle – und insbesondere auch Youssoufa – in Ruhe und voll fokussiert auf die sportlichen Herausforderungen ins Fußballjahr 2023 starten können.“

Moukoko selber freut sich ebenfalls, weiter bei den Dortmundern zu spielen: „Es ist kein Geheimnis, dass ich mich beim BVB wohlfühle. Ich habe in den Nachwuchsteams gespielt, hier meine ersten Schritte im Profifußball gemacht und nun bin ich bereit, auch den nächsten Schritt meiner Entwicklung gemeinsam mit dem Verein zu gehen. Ich spüre das Vertrauen des Trainerstabs und habe hier ein Umfeld, in dem ich mich perfekt entwickeln kann. Natürlich hat mich das Interesse anderer Klubs geehrt, aber letztlich ist es eine Entscheidung des Herzens. Die Fans haben mich immer unterstützt, und ich will ihnen und dem Verein auch etwas zurückgeben.“

Laut „Bild“ soll Moukoko neben einem üppigen Jahressalär auch noch ein üppiges Handgeld bekommen.

Youssoufa Moukoko: „So eine Lüge über mich werde ich niemals akzeptieren“

Der Einigung mit dem 18 Jahre alten Nationalspieler waren unliebsame Schlagzeilen vorausgegangen. Medienberichte, wonach er eine Offerte des BVB über angeblich sechs Millionen Euro ausgeschlagen haben soll, empfand Moukoko als rufschädigend.

„So eine Lüge über mich werde ich niemals akzeptieren“, wetterte er: „Auch wenn ich noch jung bin, lasse ich mich in meiner Entscheidung über meine Zukunft nicht unter Druck setzen.“

Die wachsenden Spannungen schürten Spekulation über einen Abschied des Talents, der nach seinem Wechsel 2016 von St. Pauli ins Dortmunder Nachwuchsleistungszentrum diverse Torjäger-Rekorde aufgestellt und am 21. November 2020 einen Tag nach seinem 16. Geburtstag beim 5:2-Auswärtssieg seines Teams gegen Hertha BSC in der Bundesliga debütiert hatte. Neben den englischen Clubs FC Chelsea und Newcastle United soll auch der FC Barcelona interessiert gewesen sein. (dpa/tsc)

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