Gästefans stürmten Stadion Ausschreitungen bei BVB II: Mehrere Verletzte, Ordner im Krankenhaus

Die Polizei bei den Unruhestiftern der Gäste des FSV Zwickau am 18. Dezember beim Spiel bei Borussia Dortmund II.

Die Polizei bei den Unruhestiftern der Gäste des FSV Zwickau am 18. Dezember beim Spiel bei Borussia Dortmund II.

Ausschreitungen haben das Spiel in der 3. Liga zwischen Borussia Dortmund II und dem FSV Zwickau überschattet. Es gab mehrere Verletzte.

Muss das sein? Das fragt man sich da als Fußball-Fan einmal mehr. In der 3. Liga gab es an diesem Spieltag einen schlimmen Zwischenfall bei Borussia Dortmund.

Mehrere Verletzte gab es am Samstag (18. Dezember 2021) beim Fußball-Drittligaspiel zwischen Borussia Dortmund II und dem FSV Zwickau (3:1), als Problemfans der Gäste den Eingangsbereich des Stadions Rote Erde stürmten. Das Stadion liegt unmittelbar neben dem Signal-Iduna-Park, in dem die Profis von Borussia Dortmund ihre Heimspiele austragen.

BVB sorgt sich um Gesundheit eines Ordners

Es folgten heftige Auseinandersetzungen im Gästeblock. Dabei wurden vier BVB-Ordner verletzt, einer schwer. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der BVB ist in Sorge.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch. Sie setzte 24 Personen im Gästeblock fest und stellte deren Personalien sicher. Diese Fans wurden aus dem Stadion geführt und mit einem Platzverweis belegt.

Die Dortmunder gewannen die Partie mit 3:1 und stehen nach 20 Spielen mit 30 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Zwickau ist 13. mit 23 Punkten. Nach der Winterpause geht es für die Reserve des BVB am 17. Januar beim SV Waldhof Mannheim. Zwickau empfängt am 15. Januar 2022 die Mannschaft von Viktoria Köln.

3. Liga: SV Meppen mit toller Bilanz oben dabei

Der SV Meppen jubelt derweil, hat ein herausragendes Halbjahr in der 3. Liga mit einem 4:1-Heimsieg gegen den Halleschen FC gekrönt. „36 Punkte am 20. Spieltag sind einfach sensationell!“, sagte Trainer Rico Schmitt nach dem letzten Spiel des Jahres. „Ich freue mich für die Mannschaft, für die Fans, alle Mitarbeiter, für den SVM.“

 Zur Erinnerung: Im Sommer blieben die Emsländer nach ihrem sportlichen Abstieg nur deshalb in der Liga, weil der KFC Uerdingen keine Lizenz bekam. Ein halbes Jahr später gehen sie als eines der vier Top-Teams in die bis zum 15. Januar dauernde Winterpause. Sieben der vergangenen acht Spiele wurden gewonnen, auch weil die Mannschaft gegen den HFC selbst den Ausfall von zehn Spielern wegsteckte. (ubo/sid/dpa)

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