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Aufreger-SzeneViktoria verliert Jahresauftakt gegen Schlusslicht

Aktualisiert

Viktoria Köln verlor die erste Drittliga-Partie im neuen Jahr gegen Schweinfurt 05 mit 0:2. Dabei kam es in der ersten Halbzeit zu einer Aufreger-Szene.

Jahresauftakt für Viktoria Köln! Die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm traf am Sonntagnachmittag (18. Januar 2026) in der 3. Liga auf Schlusslicht Schweinfurt 05. 

Die Kölner müssen ohne ihren bisherigen Topscorer (Neun Tore) Lex-Tyger Lobinger (26) auskommen, welcher sich Anfang Januar dem MSV Duisburg angeschlossen hat.

3. Liga: Viktoria Köln verliert mit 0:2 gegen Schweinfurt

Der Liga-Konkurrent ist aktuell mit einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Verl voll im Aufstiegsrennen mit dabei. Beim 4:0-Sieg gegen Stuttgart II steuerte der 26-Jährige bei seinem Debüt direkt mal ein Tor und eine Vorlage bei. 

Viktoria verplichtete als Ersatz Vega Zambrano von Regionalligist Paderborn II. Der Offensivspieler nahm beim Duell gegen Schweinfurt jedoch zunächst auf der Bank platz und musste zusehen, wie seine Teamkollegen in der 23. Minute in Rückstand gerieten.

Die Kölner bekamen den Ball nicht ordentlich geklärt. Daraufhin legte Joshua Endres das Spielgerät in die Mitte zu Devin Angleberger, der aus der Distanz einfach mal abzog und ins untere linke Eck traf. 

Nur ein paar Minuten später kam es dann an der Mittellinie zu einer Aufreger-Szene. Lucas Wolf eroberte den Ball und bekam im vorbeilaufen von Schweinfurts Manuel Wintzheimer ein Schlag mit der Faust in die Rippen und ging zu Boden – eine klare Tätlichkeit (26.). Schiedsrichter Niclas Rose hatte die Aktion jedoch nicht gesehen und einen Videobeweis gibt es in der dritten Liga nicht. Glück für Wintzheimer, der für diese Unsportlichkeit nicht bestraft wurde. 

Im zweiten Abschnitt erhöhte Luca Trslic für die Hausherren dann auf 2:0. Angleberger eroberte am Kölner Strafraum den Ball, den sich der Abwerhrmann schnappte und im Winkel versenkte (54.). 

Auch die Wechsel der Domstädter brachten in der Folge nicht mehr den erhofften Turnaround. Offensiv kam von der Viktoria deutlich zu wenig, wodurch das Spiel für den Zwölftplatzierten zu einem bitteren Auftakt in das Jahr 2026 wurde.

Weiter geht es für Viktoria Köln am kommenden Freitag (23. Januar/19.30 Uhr) in der 3. Liga. Dann trifft die Wilhelm-Truppe auf den 1. FC Saarbrücken.