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„Beste Aktion“Altintop kann sich Witz über Türkei-Aus nicht verkneifen

Aktualisiert:

Halil Altintop konnte sich bei MagentaTV einen Witz zum Auftritt der türkischen Blamage gegen Paraguay nicht verkneifen.

Nach dem 0:1 gegen Paraguay folgte sofort die große Ernüchterung bei Spielern und Fans der Türkei: WM-Aus schon nach dem zweiten Spiel. Bitter!

Das wohl Absurdeste auf dem Feld war allerdings bereits kurz vor der Halbzeit passiert: Paraguay-Profi Almirón hielt sich die Hand vor den Mund im Dialog mit Mert Müldür – eine laut neuen Regeln verbotene Geste. Der Türke reklamierte zu Recht, Almirón sah Rot.

Halil Altintop über türkischen Auftritt: „An Naivität nicht zu überbieten“

Paraguay musste mit zehn Mann weiterspielen. Doch die Hoffnung der Türken, in Überzahl die Partie drehen zu können, erfüllte sich nicht. Ex-Nationalspieler Halil Altintop konnte bei MagentaTV darüber nur noch witzeln.

„Das war die beste Aktion“, sagte der 39-Jährige trocken zu Ex-Schiedsrichter Ittrich und Ex-Bayer-Profi Jonas Hofmann – und meinte damit das Petzen von Müldür, als der dem Schiedsrichter wild signalisierte, dass Almirón sich die Hand vor den Mund gehalten hatte.

Der ehemalige Bundesliga-Profi und Experte nahm in seiner Analyse des türkischen Auftritts schließlich auch kein Blatt vor den Mund: „Es hat sich ja gar nichts verändert, ob sie jetzt einen Mann mehr waren oder nicht. Das ist erschreckend.“

Altintops Diagnose fiel vernichtend aus: „Wir haben viel über die individuelle Qualität gesprochen, eine gute Mannschaft. Aber: an Naivität nicht zu überbieten.“ Rumms!

Nach dem Schlusspfiff wussten alle Beteiligten auf dem Rasen sofort, welche Blamage sich die türkische Nationalmannschaft geleistet hat. Kenan Yildiz vergrub sein Gesicht im Trikot, Mert Müldür weinte hemmungslos auf dem Platz. Die Türkei steht schon nach dem zweiten Gruppenspiel fest als Letzter – und die erste WM seit 2002 ist zur Katastrophe geworden. Nur Haiti ist zuvor noch tiefer gefallen.

Güler: „Wir entschuldigen uns bei unserem Volk“

Auch Starspieler Arda Güler von Real Madrid rang nach dem Desaster nach Worten. Der Druck der Nation lastete auf seinen Schultern. „Wir sind richtig, richtig traurig. Das ist auch beschämend, wir entschuldigen uns bei unserem Volk“, sagte der 19-Jährige.

Seine nächsten Sätze offenbarten die Verzweiflung: „Wir sind einfach super traurig. Ich weiß nicht, wie ich von unseren Gefühlen sprechen soll, wir sind ehrlich gesagt alle am Weinen.“

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