Ärger wegen Barça-Transfer Neymar muss vor Gericht – Staatsanwaltschaft fordert wohl zwei Jahre Knast

Neymar von Paris kommt zum Aufwärmen auf das Feld.

Neymar, hier am 3. November 2021, muss sich in Spanien vor Gericht verantworten.

Brasiliens Superstar Neymar muss sich vor Gericht verantworten. Grund ist sein Wechsel vom FC Santos zum FC Barcelona im Jahr 2013. Dem 30-Jährigen droht wohl sogar eine zweijährige Haftstrafe.

Das wäre ein echter Hammer: Fußball-Superstar Neymar (30) droht eine Haftstrafe!

Der Brasilianer muss sich aufgrund von möglichen Unregelmäßigkeiten bei seinem Transfer vom FC Santos zum FC Barcelona im Sommer 2013 vor Gericht verantworten.

Staatsanwaltschaft fordert wohl zwei Jahre Haft für Neymar

Der Prozess wird im Herbst zwischen dem 17. und dem 31. Oktober in Barcelona stattfinden, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf gerichtsnahe Quellen berichtet.

Alles zum Thema Neymar

Neben Neymar, der seit 2017 für Paris Saint-Germain spielt, müssen sich die früheren Barça-Präsidenten Sandro Rosell (58) und Josep Maria Bartomeu (59) vor Gericht verantworten. Ihnen wird Korruption und Betrug vorgeworfen.

Medienberichten zufolge soll die Staatsanwaltschaft eine zweijährige Haftstrafe für Neymar fordern, der überdies eine Geldbuße in Höhe von zehn Millionen Euro zahlen soll.

Barça hatte den Transferwert ursprünglich auf 57,1 Millionen Euro beziffert (40 Millionen für Neymars Familie, 17,1 für Santos), musste später aber 83,3 Millionen als wahre Größe einräumen.

Ausgangspunkt des Verfahrens ist eine Klage des brasilianischen Investitionsfonds DIS, der zum Zeitpunkt des Neymar-Transfers vom FC Santos nach Spanien 40 Prozent der Rechte an dem Spieler besessen haben soll. DIS hatte deshalb Neymar, dessen Vater, die Barca-Verantwortlichen sowie jene von Santos verklagt. (sid/tsc)

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