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Ärger bei Fußball-SensationEx-FC-Fußballer feiert Überraschungs-Coup – Fans gucken in die Röhre

Mohamed Abdelmonem (l.) und Stanley Ratifo beim Afrika-Cup im Spiel zwischen Ägypten und Mosambik im Kampf um den Ball.

Mohamed Abdelmonem (l.) und Stanley Ratifo am Sonntag (14. Januar 2024) beim Afrika-Cup im Spiel zwischen Ägypten und Mosambik im Kampf um den Ball.

Im ersten Gruppenspiel beim Afrika-Cup ist Ägypten über Außenseiter Mosambik gestolpert. An der dicken Überraschung war auch ein ehemaliger Spieler des 1. FC Köln begeistert. 

von Béla Csányi (bc)

Der Afrika-Cup hat schon am zweiten Tag seine erste ganz große Überraschung! Im vierten Turnierspiel rettete Ägypten als einer der heißen Titel-Favoriten erst in letzter Sekunde ein Unentschieden gegen Fußball-Zwerg Mosambik.

Der Rekordsieger (sieben Titel) brauchte gegen die Nummer 111 der Fifa-Weltrangliste trotz einer 1:0-Pausenführung einen Elfmeter in der Nachspielzeit, um noch einen Punkt zu retten. Ägypten stellt mit Liverpool-Superstar Mohamed Salah (31) den prominentesten Spieler der diesjährigen Ausgabe. Beteiligt am gewaltigen Coup des Gruppen-Außenseiters aus Mosambik war ein einstiges Talent des 1. FC Köln.

Mosambik lässt Ägypten beim Afrika-Cup stolpern

Binnen drei Minuten drehte Mosambik nach der Pause den knappen Rückstand, den Mostafa Mohamed (26) nach nicht einmal anderthalb Minuten für den turmhohen Favoriten herausgeschossen hatte. Doch ihrer Rolle wurden die „Pharaonen“ nur in Ansätzen gerecht, gerieten schon vor der Pause immer wieder in Bedrängnis.

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Witi (27) und Clésio Bauque (29) schafften mit einem Doppelschlag in der 55. und 58. Minute schließlich die Wende, danach verteidigte Mosambik die Führung leidenschaftlich mit Mann und Maus. Erst ein Foulelfmeter tief in der Nachspielzeit verhalf Salah nach schwachem Spiel zum 2:2-Ausgleich.

Bis zur 66. Minute arbeitete auch Stanley Ratifo (29) im Trikot von Mosambik fleißig an der Sensation. Statt gegen Stars wie Salah spielt der in Deutschland geborene Stürmer im Vereinsalltag in der fünftklassigen Oberliga Baden-Württemberg für den 1. CfR Pforzheim.

Ein himmelweiter Unterschied und das wohl größte fußballerische Highlight in der Karriere des Hobby-Musikers, der einst im Trikot des 1. FC Köln auf den Profi-Durchbruch gehofft hatte.

Von Anfang 2017 bis Juni 2018 stand Ratifo beim FC unter Vertrag, kam zu 42 Einsätzen (sechs Tore) in der Regionalliga West. In den Kader der Profis schaffte er es nicht, schlug anschließend in Pforzheim auf. In Mosambik ist er seit dem vergangenen Jahr wieder fester Teil der Nationalmannschaft, spielt jetzt seinen ersten Afrika-Cup.

TV-Ärger bei erster Sensation beim Afrika-Cup

Während der tapfere Mosambik-Auftritt die Herzen vieler Fußball-Fans eroberte, sorgte die Übertragung bei Sportdigital in Deutschland für reichlich Frust. Auch DAZN hat die Inhalte des Kanals im Angebot.

Nach dem langen VAR-Check vor dem späten Elfmeter kam der Zeitplan des Senders durcheinander, der mitten in der Nachspielzeit in die Werbung und dann pünktlich um 20 Uhr zum Finale des spanischen Supercups zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona schaltete.

Zwar verwies der Kommentator zum Abschied auf den kostenlosen Livestream auf der Homepage des Senders, doch wegen zu vieler Zugriffe befanden sich etliche Interessierte in einer minutenlangen Warteschlange, gelangten so erst nach dem Abpfiff zur Übertragung.