RB Leipzig steckt in der Bundesliga-Rückrunde im Formtief. Beim 1. FC Köln erwartet den Tabellenfünften nicht gerade ein Spaziergang, wie Trainer Ole Werner erklärte.
„Sehr unangenehme Spielweise“Leipzig-Trainer warnt Profis vor dem FC
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Keller-Krise bei RB Leipzig! Im Rennen um die Champions League stolperte der Brause-Klub zuletzt gleich zweimal gegen Abstiegskandidaten, spielte nur 1:1 bei St. Pauli und unterlag zu Hause 1:2 gegen Mainz 05.
Im Gastspiel beim 1. FC Köln wartet am Sonntag (8. Februar 2026) zwar kein Kellerkind, als Favorit geht der Tabellenfünfte aber dennoch in die Partie im Rhein-Energie-Stadion. Zumal die FC-Fans, normalerweise ein großes Faustpfand beim Aufsteiger, ihre Unterstützung aus Protest gegen das RB-Kontrukt beim Spiel einschränken wollen.
Ole Werner seit historischer Klatsche mit guter FC-Bilanz
Sportlich rechnet Werner erneut damit, dass seine Mannschaft auf kämpferischer Ebene gefordert sein wird und das Spiel machen muss. „Köln hat in den letzten Wochen eine sehr, sehr unangenehme Spielweise an den Tag gelegt. Insofern wissen wir schon, was uns dort erwartet“, betonte er am Freitag.
Die Verantwortung für die Trendwende nach vier Rückrunden-Punkten in vier Spielen sieht Werner vor allen bei seinen Schützlingen, die die erste Serie noch auf Königsklassen-Platz vier abgeschlossen hatten. Aktuell liegen die Roten Bullen drei Punkte hinter dem VfB Stuttgart, der dank starker Form vorbeigezogen ist.
„Es ist für uns sicherlich die Aufgabe, als Mannschaft viele Dinge wieder besser zu lösen als in den letzten Spielen“, erklärte Werner, der den FC mit geringerer Fehlerquote vor Probleme stellen will: „Das müssen wir in Köln sicherlich besser machen.“
Überraschungs-Neuzugang Brajan Gruda (21), den die Leipziger am Deadline Day kurz vor Transfer-Schluss von Brighton & Hove Albion ausgeliehen hatten, ist in Müngersdorf direkt eine Option. Ob der 2024 schon einmal für die deutsche Nationalmannschaft nominierte Angreifer beginnt oder als Joker debütiert, wollte Werner sich aber noch offenlassen.
Persönlich will er seine Erfolgsserie gegen den FC nach zuletzt drei Siegen in Serie ausbauen. Seine letzte Niederlage gegen Köln kassierte Werner noch mit Ex-Klub Werder Bremen beim historischen 1:7 vor drei Jahren.


