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„Ein Stück weit überrascht“Kwasniok-Ansage: Wen Terodde beim FC in der Bringschuld sieht

Aktualisiert

Simon Terodde hat vor Beginn der zweiten Jahreshälfte in der Bundesliga auf die Lage beim 1. FC Köln geblickt.

Mit neuen Impulsen wollte der 1. FC Köln in die Rückrunde starten. Für eine Woche weilt der FC mit Trainer Lukas Kwasniok (44) im Spanien-Trainingslager an der Costa Blanca, holt sich den Feinschliff für die verbleibenden 19 Saisonspiele in der Bundesliga.

Kwasniok hatte bei der Kölner Spanien-Woche auf frischen Wind in der Mannschaft gehofft, um den Schalter nach den sechs sieglosen Spielen zum Jahresende wieder umzulegen. Doch in den Beobachtungen des Trainers herrschte zunächst noch Flaute.

Terodde über Kwasniok: Mannschaft ist in der Bringschuld

Nach dem Testspiel-Erfolg gegen den FC Lugano am Montag (5. Januar 2026) berichtete Kwasniok, dass es am Vorabend eine längere Ansprache an das Team gegeben habe.

„Es hat schon ein Quäntchen gefehlt“, bemängelte er unter anderem, und schärfte bei seinen Profis gleichzeitig noch mal die Sinne: „Du kannst deinen Job erledigen oder du kannst deinen Job mit Hingabe erledigen. Und ich glaube, wir tun gut daran, das eben vom ersten Tag an zu tun.“

Der frühere FC-Stürmer Simon Terodde (37) zeigte sich überrascht vom Vorstoß. Er sei es aus der jüngeren Vergangenheit überhaupt nicht mehr gewohnt, dass im Trainingslager auch mal strengere Töne in der Öffentlichkeit angeschlagen würden. Nach außen hin sei jeder Verein in der Regel immer um Harmonie bemüht.

„Vielleicht wollte er direkt mal wachrütteln, aber die Aussage hat mich ein Stück weit überrascht“, sagte der Sky-Experte im FC-Podcast des Senders: „Er hat direkt mal die Mannschaft in die Pflicht genommen.“

Simon Terodde spricht bei einem Spiel der 2. Bundesliga als TV-Experte.

Simon Terodde hält den Kwasniok-Appell an seine Mannschaft für richtig.

Die Spieler hätten nach dem Appell ihres Trainers nun kein Alibi zum Restart der Bundesliga, müssten beim kniffligen Auswärtsspiel in Heidenheim (Samstag, 10. Januar, 15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) direkt liefern. „Die Mannschaft ist natürlich dann auch in der Bringschuld“, stellte Terodde klar.

Dass Kwasniok einen anderen Kurs wählte als die allermeisten Kollegen, begrüßte der Rekordtorschütze der 2. Bundesliga (177 Treffer) zum Abschluss ausdrücklich: „Normalerweise hört man wirklich in den letzten zehn, 20 Jahren jedes Mal: ,Die Vorbereitung ist super, alle sind topfit und geben Gas.‘ Deshalb war es schon ein schönes Zeichen vom Coach.“