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Tumulte & Ultra-PowerFC-Trainer Wagner sieht U21-Ausrutscher mit Heskey

Die U21 des 1. FC Köln gegen Bergisch Gladbach.

Copyright: Uwe Bödeker

Die U21 des 1. FC Köln traf am Sonntag (13. September 2026) im Franz-Kremer-Stadion in der Regionalliga West auf den SV Bergisch Gladbach. 

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Die U21 des 1. FC Köln hat am Sonntag ihr Heimspiel gegen Bergisch Gladbach verloren. Trotz Profi-Verstärkung und Ultra-Unterstützung gab es nichts zu jubeln.

Strömender Regen und knallharter Arbeitsfußball: Willkommen in der Regionalliga West. Am Sonntag (13. September 2026) traf der 1. FC Köln auf den SV Bergisch Gladbach. Vor dem Duell war Köln Tabellensechster, die Gäste rangierten auf Platz neun.

Für den FC ging es darum, Anschluss an die Spitze zu halten. In zuvor sieben Spielen gab es unter Trainer Manuel Hartmann (42) drei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Doch ein Erfolgserlebnis gab es nicht. Nach dem 2:1‑Auswärtssieg hat Gladbach den FC in der Tabelle überholt. Köln ist jetzt mit einer Niederlage mehr nur noch Siebter mit elf Zählern. Gladbach hat auf Platz sechs 13 Punkte. 

Heskey in der ersten Hälfte auffällig, dann tauchte er ab

Auf der Tribüne verfolgte auch Profitrainer René Wagner (38) das Geschehen, schließlich war mit Reigan Heskey (18) ein Toptalent aus dem Profikader dabei. Zahlreiche andere Spieler durften zudem schon unter Wagner in der Vorbereitung trainieren: Jonathan Friemel, David Fürst, Kristiyan Irmiev, Maik Afri Akumu oder Torhüter Martin James.

Neben Wagner saß auf der Tribüne auch Torwarttrainer Peter Greiber (57). Etwas entfernt nahm Co-Trainer Evangelos Sbonias (43) Platz, der die U21 des FC von 2023 bis 2026 trainiert hatte. Sie alle beobachteten auch Malek El Mala (21), der als Mittelstürmer in der Startelf stand. 

Heskey sorgte in der ersten halben Stunde für Gefahr, brachte zwei, drei gute Bälle über die linke Seite in den Strafraum. Nach 27 Minuten probierte er es mit einem Schuss von der Strafraumgrenze selbst – knapp vorbei.

Wenig später belohnte sich der FC dann: Akumu traf zum 1:0 (29.). In der 36. Minute scheiterte Heskey erneut knapp. Diesmal hatte Gladbachs Keeper Nico Schulze noch die Fingerspitzen dran. Gar nicht so einfach zu halten, bei seifigem Boden durch den heftigen Dauerregen.

Heskey stand am Samstag beim 1:1 gegen Bremen nicht im Profikader. Wagner sagte zum jungen Engländer: „Reigan soll in der U21 Spielzeit sammeln. Er soll auf dem Niveau auf Seniorenlevel mehr Minuten sammeln, als er sie bei uns in der Bundesliga bekommen hätte.“

Dabei stellte er ihm demnächst wieder Bundesligaeinsätze in Aussicht: „Er ist ein Spieler, der in den nächsten Spielen wieder wichtig für uns sein wird.“ Doch am Sonntag rutschte Heskey mit der Zweitvertretung aus.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste zu einigen vielversprechenden Chancen, James im Tor zeigte gute Reflexe. Der FC ließ eindeutig zu viel zu – ähnlich wie die Profis am Tag zuvor gegen Bremen. Heskey konnte vorne kaum noch in Erscheinung treten. El Mala rannte sich nach knapp einer Stunde fest, ansonsten gab es wenig Entlastung. Die Folge: Gladbach kam zum Ausgleich durch Ole Tillmann (66.).

Nach 69 Minuten war dann Schluss für Heskey. Er wurde durch Etienne Borie ersetzt. Nur wenig später jubelte Tillmann erneut. Er vollstreckte zum 1:2 ins kurze Eck (72.), da tobte James, weil seine Vorderleute den Gästen einfach zu viel Raum und Zeit gaben.

Dann wurde es ruppig: Rudelbildung und Tumulte auf dem Platz nach einer dicken FC-Chance von El Mala. Einige Spieler gingen zuvor im Gerangel zu Boden. Die Protagonisten auf den Bänken pampten einander an. Schiedsrichter Thibaut Scheer musste die Lage beruhigen.

FC-Trainer René Wagner im Franz-Kremer-Stadion

Copyright: Uwe Bödeker

FC-Trainer René Wagner im Franz-Kremer-Stadion beim Spiel der Regionalliga West gegen Bergisch Gladbach.

Borie versuchte in der Schlussphase, das FC-Spiel wieder anzukurbeln. Dabei hatte er selbst gute Chancen, doch für einen Treffer reichte es nicht mehr. So verlor Köln mit 1:2.

Auf der Tribüne saßen auch Kölns Vizepräsident Ulf Sobek, Ex-Profi Mark Uth sowie Sabrina und Mohammed El Mala, die Eltern von Said und Malek. Und auch der FC-Star schaute seinem älteren Bruder von der Tribüne aus auf die Füße. Die aktive Fanszene unterstützte die junge Kölner Mannschaft zudem lautstark.

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