Beim 1. FC Köln wurde die Transferphase im Winter mit zwei Zugängen abgeschlossen. Jetzt stehen Gespräche über eine Vertragsverlängerung an.
Vertrag läuft ausFC-Profi vor Verlängerung – Kessler: „Werden nach Lösung suchen“
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Auch am Sonntag war Timo Hübers (29) wieder auf der Tribüne dabei – ohne Krücken. Der verletzte FC-Profi ging aber nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig ähnlich geknickt wie seine Kollegen aus dem Stadion.
Doch Hübers kann sich trotzdem auch freuen. Ihm winkt ein neuer Vertrag beim 1. FC Köln! Nachdem Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) die Transferperiode im Winter mit den Youngstern Jahmai Simpson-Pusey (20) und Felipe Chavez (18) abgeschlossen hat, wird er jetzt die Gespräche mit dem gestandenen Profi suchen.
Neuer Vertrag für Timo Hübers: „FC steht ihm eng zur Seite“
Kessler verrät im Gespräch mit EXPRESS.de: „Mit Timo habe ich bereits gesprochen und wir werden uns auch noch einmal zusammensetzen. Er ist ein langjähriger Spieler, der sehr viel für den FC geleistet hat. Aufgrund seiner Verletzung müssen wir den Heilungsverlauf abwarten. Unabhängig davon werden wir Gespräche führen und nach einer Lösung suchen, die ihm die nötige Ruhe für seine Reha gibt. Der FC wird Timo hier eng zur Seite stehen.“
Ein tolles Signal für den Innenverteidiger, der im Juli 2021 von Hannover 96 zum FC gewechselt war und seitdem 135 Pflichtspiele für die Profis absolviert hat. Zuvor hatte Hübers schon 2015/16 für die zweite Mannschaft der Kölner gespielt (22 Einsätze).
Hübers sagte am Sonntag (8. Februar 2026) beim Spiel gegen RB Leipzig am DAZN-Mikrofon über die Vertragsverhandlungen: „Wir sind in Gesprächen und konkretisieren das jetzt, da die Transferfenster geschlossen haben. Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben.“
Ende Oktober 2025 hatte er sich am achten Spieltag der Bundesliga beim 0:1 bei Borussia Dortmund schwer am Knie verletzt. Vor wenigen Wochen konnte er nach der Operation die Krücken beiseitelegen.
Hübers sagte gegenüber den klubeigenen Medien: „Solange man auf Krücken ist, ist man bei jeder Kleinigkeit auf Hilfe angewiesen. Man muss gefahren werden, kann sich keine Tasse Kaffee selbst an den Tisch holen, am Anfang konnte ich mir nicht einmal den Thrombosesocken allein anziehen. Deshalb ist man umso dankbarer, wenn man merkt, dass man wieder Dinge allein schafft – auch wenn Menschen um einen herum da sind, die einem gerne helfen.“
Jetzt arbeitet er fleißig daran, nach der komplizierten Verletzung wieder zurückzukommen: „In der Reha macht man immer kleine Schritte. Von Tag zu Tag merkt man das gar nicht unbedingt, aber wenn man von Woche zu Woche schaut, komme ich auf jeden Fall voran und habe auch selbst das Gefühl, dass der Körper wieder mehr zulässt.“
Auf dem Weg zurück begleitet der FC den Verteidiger – nicht selbstverständlich im Fußball-Business.


