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„Traue ihm das total zu“ Stolzer Papa: Ex-FC-Coach Soldo erklärt Sohn Nikola

Zvonimir Soldo auf dem Weg zum Training des 1. FC Köln.

Zvonimir Soldo (hier am 20. August 2011) war anderthalb Jahre Trainer beim 1. FC Köln. Nun kickt sein Sohn Nikola für den FC.

Zvonimir Soldo war von 2009 bis 2010 Trainer des 1. FC Köln, nun kickt sein Sohn Nikola für den FC. Der Kroate ist die gesuchte Verstärkung für die Innenverteidigung. Was der Papa von dem Wechsel hält, erklärt er EXPRESS.de.

Der 1. FC Köln hat wieder einen Soldo! Knapp elf Jahre nachdem das kurze Intermezzo von Zvonimir Soldo (54) als Trainer am Geißbockheim endete, heuerte am Freitag (2. September 2022) Sohnemann Nikola (21) als Verteidiger beim FC an.

Soldo junior kommt vom kroatischen Klub Lokomotiva Zagreb und fordert künftig die beiden gesetzten Innenverteidiger Luca Kilian (23) und Timo Hübers (26) heraus.

Zvonimir Soldo traut seinem Sohn die Aufgabe beim 1. FC Köln zu

Papa Zvonimir traut seinem Sprössling den gewaltigen Sprung von der kroatischen HNL in die Bundesliga durchaus zu. 

„Als ich in Bundesliga kam, war ich schon 28 und ein alter Hase“, erinnert sich der ehemalige Kapitän des VfB Stuttgart. „Nikola geht den Weg früher, aber das ist auch gut so“, sagt Soldo gegenüber EXPRESS.de.

Denn der ehemalige Mittelfeldspieler glaubt fest an seinen Sohn: „Er ist ein großes Talent und nicht umsonst kroatischer U21-Nationalspieler. Nikola hat eine gute Übersicht, eine sehr gute Technik. Im Zweikampf ist er auch schon weit, da wird er sich aber noch steigern müssen für die Bundesliga.“

Soldo weiter: „Nikola ist ein junger Spieler und wird etwas Zeit brauchen. Es ist ein anderes Training, andere Spiele in der Bundesliga. Dazu kommen die internationalen Aufgaben. Aber ich traue ihm das total zu.“

Soldo selbst genießt derzeit mit seiner Frau den Spätsommer an der Adria, verbringt seine Zeit in Maslinica auf der malerischen Insel Solta, unweit von Split. „Ich bin Opa geworden und freue mich über die Freizeit mit meiner Familie“, sagt der Ex-Coach des 1. FC Köln.

Trotz seiner Verbindungen zum Kölner Co-Trainer Kevin McKenna (42) – der war unter Soldo zeitweise Kapitän – hatte er nichts mit dem Wechsel zu tun. Er war lediglich beim ersten Kennenlern-Gespräch dabei. „Das ging alles ganz schnell, aber ich war nicht involviert. Dafür gibt es ja Spielerberater“, lacht Soldo. „Ich habe die Bundesliga verfolgt. Jetzt ist Nikola in Köln und ich freue mich, bald auch mal wieder im Rhein-Energie-Stadion zu sein.“

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Denn trotz seines unter dem Strich insgesamt erfolglosen Gastspiels in Köln ist der Papa happy, dass Nikola in Köln in seine Fußstapfen tritt. Er glaubt, dass der junge Verteidiger beim FC genau richtig aufgehoben ist, um den nächsten Karriereschritt zu gehen.

„Man bekommt schon mit, dass Steffen Baumgart auf junge Leute setzt und Spielern Vertrauen entgegenbringt. So etwas brauchst du als junger Spieler und deshalb kann dieser Schritt genau der richtige sein.“

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