Tragischer Tod „Wilde Horde“ nimmt emotional Abschied von Fan Dominik (†23)

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Die „Wilde Horde“ hat Abschied vom FC-Fan Dominik genommen.

Köln – Nach dem Tod von FC-Fan Dominik hat die „Wilde Horde“ in einem bewegenden Brief Abschied von dem 23-Jährigen genommen.

Auf ihrer Homepage und auf der Facebook-Seite hat die Ultragruppierung ein Statement zum Tod des jungen Mannes veröffentlicht.

Dominik war 2010 nach einer Public-Viewing-Veranstaltung in der Lanxess Arena bei einem Unfall in einer KVB-Bahn schwer verletzt worden und seitdem schwerstbehindert.

Letzter gemeinsamer Urlaub

Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, sackte Dominik vor knapp zwei Wochen nach einem Urlaub mit seinen Eltern am Düsseldorfer Flughafen plötzlich in seinem Rollstuhl zusammen. Die Ärzte konnten dem glühenden FC-Fan nicht mehr helfen. Dominik starb am vergangenen Samstag.

„Vielleicht wärst du heute einer unserer Vorsänger? Vielleicht hättest du bei unserer 20-Jahre-Choreo die meiste Arbeit geleistet und wir wären schon 3 Tage eher fertig geworden? (…) Vielleicht hättest du auf dem Südkurvencup das entscheidende Tor für unsere Mannschaft erzielt oder den Ball in der letzten Minute von der Linie gekratzt?“, schreibt die „Wilde Horde“.

„Alle standen hinter dir, alle waren bei dir und alle Kraft gehörte dir“

„Vielleicht… vielleicht… doch das Schicksal hatte es anders vorgesehen und dein Leben und das deiner Eltern und Freunde von jetzt auf gleich komplett verändert. Auch wenn es nicht immer einfach war: Alle standen hinter dir, alle waren bei dir und alle Kraft gehörte dir.“

„Nun hat dein Kämpferherz aufgehört zu schlagen und das was bleibt, ist die Leere in unseren Herzen. Doch deine Eltern, deine Familie, deine Freunde und deine Gruppe bleiben weiter bei dir. Egal wo du jetzt bist, du bist bei uns.“

Mit den Worten „Wir werden dich niemals vergessen, Dominik!“, endet der bewegende Abschiedsbrief.

Nach seinem Tod fragten die Ärzte die Eltern des Verstorbenen nach Organ-Entnahmen. „Wir mussten uns schnell entscheiden. Es war eine schwere Entscheidung“, sagte sein Vater dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Am Ende willigten die Eltern demnach ein.

(nal)

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