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FC-Leihspieler im CheckUrbig, Obuz & Co.: Wie schlagen sich die Köln-Talente?

Jonas Urbig, Marvin Obuz und Nikola Soldo (v.l.n.r.) in Aktion

Die FC-Leihspieler im Check: hier Jonas Urbig, Marvin Obuz und Nikola Soldo (v.l.n.r.).

Fünf Spieler hat der 1. FC Köln in der Saison 2023/24 an andere Vereine verliehen. Wie schlagen sich die Talente vom Geißbockheim bisher?

von Felix Stollenwerk (sto)

Sie können dem 1. FC Köln im Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga nicht weiterhelfen. Jonas Urbig (20), Nikola Soldo (22), Marvin Obuz (21), Tim Lemperle (21) und Maximilian Schmid (20) sind in der laufenden Spielzeit an andere Vereine verliehen, um Spielpraxis zu sammeln.

EXPRESS.de zeigt, wie die fünf FC-Talente bei ihren Leih-Stationen performen. Wer kann Eigenwerbung betreiben?

Jonas Urbig

  • Verein: Greuther Fürth
  • Position: Torwart
  • Spielanteil: 92 Prozent

Wie im vergangenen Jahr in Regensburg konnte sich Urbig auch in Fürth im Duell um die Nummer 1 durchsetzen, ist Stammtorhüter. Einmal musste Urbig krankheitsbedingt passen, einmal im DFB-Pokal seinem Konkurrenten Andreas Linde den Vortritt lassen – prompt folgte das peinliche Aus beim Regionalligisten FC 08 Homburg.

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Nach 13 absolvierten Spielen stehen 16 Gegentore sieben weiße Westen gegenüber. Zwar ist Urbig beim Kleeblatt nicht immer fehlerfrei, verschuldete schon einen Elfmeter und ein Gegentor im Spielaufbau, doch ist er ein solider Rückhalt und mitverantwortlich für Platz sechs. Völlig verdient ist Urbig wieder bei der U21-Nationalmannschaft dabei.

Nikola Soldo

  • Verein: 1. FC Kaiserslautern
  • Position: Innenverteidiger
  • Spielanteil: 47 Prozent

Nach seiner verspäteten Ankunft bei den Roten Teufeln hatte Soldo Anlaufschwierigkeiten. Doch zuletzt hat sich der kroatische U21-Verteidiger in der Lauterer Dreierkette fest gespielt. Um einen Platz für Soldo freizuhaben, schob Trainer Dirk Schuster Verteidiger Boris Tomiak extra ins defensive Mittelfeld vor.

Wie gut Soldo in der Dreierkette agiert, erlebten alle Kölner Beteiligten bei der bitteren 2:3-Pleite im DFB-Pokal auf dem Betzenberg. Soldo stellte die FC-Offensive im Verbund mit Elvedi und Kraus 65 Minuten lang vor unlösbare Probleme, geriet erst zum Ende des Spiels in Bedrängnis. Hält Soldo sein Niveau, sind ihm Spielzeiten garantiert.

Marvin Obuz

  • Verein: RW Essen
  • Position: Flügelspieler
  • Spielanteil: 83 Prozent

Nach der enttäuschenden Leihe zu Holstein Kiel entpuppt sich der Schritt in die 3. Liga als genau richtig. Obuz tankt in Essen Selbstvertrauen, steht Woche für Woche in der Startelf, mal auf dem linken Flügel, zuletzt vermehrt auf dem rechten Flügel.

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Dort fühlt sich der 21-Jährige pudelwohl. Fünf Torbeteiligungen in den letzten vier Spielen sprechen für sich. Zudem schoss sich Obuz per Traumtor im Derby gegen den MSV Duisburg in die Herzen aller RWE-Fans. Obuz zeigt, was er drauf hat: Mut im Dribbling und einen guten Abschluss.

Tim Lemperle

  • Verein: Greuther Fürth
  • Position: Stürmer
  • Spielanteil: 82 Prozent

Ähnlich wie Urbig kommt auch Lemperle in Fürth auf seine Einsatzminuten. Der Stürmer stand in bislang jedem Ligaspiel in der Startelf, wirbelt mit seinem beweglichen Sturm-Partner Armindo Sieb vor dem erfahrenen Branimir Hrgota.

In die Statistiken konnte sich Lemperle mit drei Toren und zwei Vorlagen eintragen. Der erarbeitete Stammplatz gibt dem 22-Jährigen das nötige Selbstvertrauen, was ihm in Köln verwehrt blieb. Somit ist auch Lemperle berechtigterweise bei der U21-Nationalmannschaft.

Maximilian Schmid

  • Verein: Roda JC Kerkrade
  • Position: Stürmer
  • Spielanteil: 71 Prozent

In der Keuken Kampioen Divisie, der zweithöchsten niederländischen Liga, erwischte Schmid einen hervorragenden Saisonstart. Nach fünf Torbeteiligungen in den ersten sieben Spielen, ging der 20-Jährige zuletzt aber sechs Partien in Folge leer aus.

Noch ist Schmid weiterhin im Sturmzentrum des Aufstiegskandidaten (derzeit Platz zwei) gesetzt. Doch sollte in den kommenden Wochen neben den Toren auch die Leistung fehlen, könnte Schmid seinen Platz verlieren. Seine Halbzeit-Auswechslung im letzten Spiel gegen den FC Groningen könnte ein erster Fingerzeig gewesen sein.