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Ache-Tor wird zur Mona LisaTV-Experte flippt aus: „Vergiss Ronaldo“

Ragnar Ache trifft per Fallrückzieher.

Copyright: IMAGO/Uwe Kraft

Ragnar Ache erzielte gegen die TSG Hoffenheim das Tor des Jahres per Fallrückzieher. 

Es war die Szene des Spiels bzw. des Spieltags: das Tor des Jahres von Ragnar Ache. Beim sensationellen Fallrückzieher wurden Erinnerungen an Cristiano Ronaldo wach. Der FC verglich das Tor mit einem Kunstwerk.

Es war ein Tor wie ein Gemälde. Ragnar Ache traf beim 2:2 gegen die TSG Hoffenheim per sensationellem Fallrückzieher zum zwischenzeitlichen 1:0. Die Social-Media-Abteilung des FC schaltete schnell und veröffentlichte einen Post, wo die unglaubliche Flugeinlage im Rahmen der Mona Lisa im Pariser Louvre ausgestellt ist.

Ein Tor als Kunstwerk! „Die haben sich etwas Schönes überlegt. Dat is Kölle, und das nach Karneval“, war Sky-Experte Erik Meijer völlig aus dem Häuschen.

Ragnar Ache auf den Spuren von Cristiano Ronaldo

Der Niederländer, früher selbst Stürmer, war gar nicht mehr zu bremsen: „Das ist geil. Richtig geil, dafür gehst du nach Köln. Holst dir ein Bratwürstchen, ein Bierchen, bist auf der Tribüne und guckst dir das an mit Ache, dem Monster da ganz vorne drin.“

Der FC verglich das Tor mit der Schönheit der Mona Lisa, der Niederländer zog eher den Vergleich mit einem der größten Fußballer der Geschichte: Ronaldo. Denn bei Aches Tor kamen bei vielen Fußball-Fans Erinnerungen an ein berühmtes Ronaldo-Tor hoch.

Der portugiesische Superstar traf 2018 (3. April) im Viertelfinale der Champions League gegen Juventus Turin ebenfalls per unmenschlichem Fallrückzieher.

„Ronaldo hatten wir schon. Hör auf, Ronaldo ist nur zweitrangig. Ache, wir sprechen hier über Ache! Hoppa, volle Pulle. Nicht drüber nachdenken, was passiert, wenn du runterfällst. Nein, einfach Fallrückzieher. Fantastisch! Schön da rein“, redete sich Meijer im Sky-Studio in seiner gewohnten Art in Ekstase.

Die Reaktionen im Stadion von Fans, Mitspielern und selbst vom Gegner variierten ebenfalls zwischen Unglauben, Fassungslosigkeit und purer Bewunderung für die artistische Darbietung des FC-Stürmers.

Alle waren sich einig: Das war das Tor des Jahres. „Wir hatten erst Sorge, dass seine Schulter wieder rausgesprungen war“, sagte Mitspieler Tom Krauß. Joel Schmied fügte hinzu: „Unter der Woche kann er sich teilweise kaum bewegen – und dann haut er so ein Ding raus, das ist der Wahnsinn!“

Lukas Kwasniok konnte und wollte sich ebenfalls nur verneigen. Er wollte an diesem Abend ausnahmsweise mal nicht über Said El Mala sprechen und die Bühne ganz Ragnar Ache, dem „König der Lüfte“ überlassen. „Dass er so in der Luft lag, liegt daran, dass er seit Wochen und Monaten sehr hart arbeitet. Er ist bei uns nicht mehr wegzudenken“, sagte der FC-Trainer anerkennend.

Jan Thielmann (1. FC Köln) mit Ball auf dem Platz.

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